IT-Executive Summit 2022 Managing the Change in a crazy world

Von Sylvia Lösel

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In einem unkalkulierbaren geopolitischen und angespannten wirtschaftlichen Umfeld suchen auch Unternehmen nach Wegen, die Zukunft zu gestalten. Wie das gehen kann, und mit welchen Zukunftsszenarien man rechnen muss, das wurde auf dem 17. IT-Executive Summit der Vogel IT-Akademie angeregt diskutiert.

Am 6. und 7. Oktober trafen sich exklusiv geladene Vorstände und Geschäftsführer der führenden deutschen Systemhäuser, Service Provider und Distributoren auf dem geschichtsträchtigen Petersberg in Bonn/Königswinter.(Bild:  Vogel IT-Medien)
Am 6. und 7. Oktober trafen sich exklusiv geladene Vorstände und Geschäftsführer der führenden deutschen Systemhäuser, Service Provider und Distributoren auf dem geschichtsträchtigen Petersberg in Bonn/Königswinter.
(Bild: Vogel IT-Medien)

Optimismus, Mut und Innovationsgeist sind die Eigenschaften, die in der momentanen wirtschaftlichen und geopolitischen Lage mehr denn je benötigt werden. Eigenschaften, durch die sich mittelständische Unternehmen traditionell auszeichnen. In einer inspirierenden Runde mit Vorständen und Geschäftsführern der führenden deutschen Systemhäuser, Service Provider und Distributoren wurde mit exzellenten Referenten intensiv darüber diskutiert, wie sich die IT-Branche in Zukunft aufstellen will und muss.

IT-Executive Summit 2022
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Dem disruptiven Wandel die Stirn bieten

Angesichts Energiekrise, Inflation, geopolitischer Verwerfungen ist die IT-Branche, mehr denn je, der Motor, der dafür sorgt, dass dank Digitalisierung und Automatisierung viele Herausforderungen gemeistert werden können. Für eine sehr aufschlussreiche geopolitische Einordnung und ein Gefühl dafür, wohin sich die Welt bis in das wahlpolitisch entscheidende Jahr 2024 bewegt, sorgte Dr. Stefanie Babst, ehemalige NATO-Beigeordnete. In ihrer Keynote betonte sie die Notwendigkeit eines europäischen Zusammenhalts und einer Stärkung der NATO.

Angesichts erheblicher staatlicher Finanzierungspakete für Bürger, Unternehmen und das Militär, war die Runde gespannt auf die Einschätzung von Staatssekretär Werner Gatzer. In geschichtsträchtiger Umgebung auf dem Bonner Petersberg, war er zuversichtlich: „Es wird nicht leicht und unser Wohlstand wird ein paar Kratzer bekommen. Aber ich glaube, man kann das schaffen“, kommentiert er die aktuelle Finanzlage Deutschlands.

In eine ähnliche Kerbe schlug Prof. Dr. Henrik Müller, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Journalistik an der TU Dortmund, der von einer „Welt-Unordnung“ sprach und in seiner Eröffnungs-Keynote die These aufstellte, dass die Welt künftig „anders aussehen wird“.

IT als Zukunftsgestalter

Damit gab er den Startschuss für angeregte Diskussionen, wie Unternehmen diese Zukunft gestalten und die Krise eben auch als Chance nutzen können. Dabei bleibt die Digitalisierung ein zentrales Element, um beispielsweise den Fachkräftemangel in den Griff zu bekommen. Automatisierung, As-a-Service-Modelle, aber auch weiterhin nachhaltiges Wirtschaften sind die Grundpfeiler, auf denen künftige Modelle fußen.

Die IT-Branche hat also durchaus Anlass für Optimismus. Zu diesem riet auch Christoph Burkhardt, Innovationsexperte und CEO von Onelife. Denn es gelte, Purpose-getriebene Unternehmen zu bauen, die einen positiven Impact schaffen und mit ihrem Vorbild die Gesellschaft prägen.

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