Umfrage von Kearney und Egon Zehnder Manager haben keine Angst vor KI

Von Dr. Dietmar Müller 2 min Lesedauer

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Die Analyse „AI in Leadership“ von Kearney und Egon Zehnder zeigt , wie furchtlose die Firmenführer der Künstlichen Intelligenz gegenüberstehen. Nur für ihr Unternehmen ist ihnen ein bisserl bange. Die Analyse zeigt auch, wie gut sie sich auf die KI vorbereitet fühlen.

Obwohl die Unternehmensleitung im Alltag kaum Veränderungen im Hinblick auf ihre Funktion erwartet, wird KI trotzdem einen großen Einfluss auf Unternehmensabläufe haben.(Bild:  ipopba - stock.adobe.com)
Obwohl die Unternehmensleitung im Alltag kaum Veränderungen im Hinblick auf ihre Funktion erwartet, wird KI trotzdem einen großen Einfluss auf Unternehmensabläufe haben.
(Bild: ipopba - stock.adobe.com)

Künstlichen Intelligenz bedeutet für Unternehmen und ihre Führungsebene neue Chancen, aber auch Herausforderungen. Was die Cheffes davon halten, wollten Kearney und Egon Zehnder von weltweit über 100 Führungskräften unterschiedlicher Industrien wissen. Das Ergebnis ist die Analyse „AI in Leadership“. Sie zeigt, wie sie die zukünftigen Auswirkungen von KI auf ihre Organisationen einschätzen – und wie gut sie sich darauf vorbereitet fühlen.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Die Mehrheit der Unternehmenslenker erwartet gravierende Umbrüche im Unternehmen. 70 Prozent gehen davon aus, dass ihr Unternehmen in den nächsten fünf Jahren mit der Veränderung zu kämpfen haben wird. Für 85 Prozent stehen aber die Chancen durch KI im Vordergrund.
  • Für sich selbst sehen 57 Prozent interessanterweise aber keine großen Veränderungen voraus. Im Gegenteil: Die Führungskräfte sehen auch im persönlichen Bereich mehr Chancen als Risiken, und zwar zu mehr als 90 Prozent.
  • Aber: Nur 41 Prozent der Unternehmenslenker glauben, dass sie über die notwendigen Fähigkeiten verfügen, um jene Umbrüche zu bewältigen, die KI in den nächsten fünf Jahren verursachen wird. Bezogen auf die Gesamtorganisation sind gerade einmal 20 Prozent überzeugt, dass ihre Organisationen auf den Wandel vorbereitet sind.
  • KI-Verständnis ist folglich essenziell, damit sich Führungskräfte vorbereitet fühlen. 89 Prozent der Führungskräfte, die ihre Organisationen für vorbereitet halten, denken, dass das vor allem an ihrem eigenen KI-Verständnis liegt. Ausreichende Ressourcen (Zeit, Geld, Personal) und eine unterstützende Unternehmenskultur werden ebenfalls als wichtig wahrgenommen, allerdings in geringerem Maße mit 70 bzw. 74 Prozent.
  • 73 Prozent der Führungskräfte, die ihre Organisation als unvorbereitet sehen, führen dies auf fehlendes Geld, Personal und Zeit zurück.
  • Eine KI-Strategie ist essentiell. Dieser Meinung sind rund drei Viertel der Befragten. Dass eine Strategie allein nicht reicht, ist den meisten bewusst. Lediglich 14 Prozent geben sich vorerst mit der Strategie-Entwicklung zufrieden. Der Großteil ergreift dementsprechend umfassendere Maßnahmen, wie etwa Investitionen in die Infrastruktur (49 %), der Aufbau von externen Partnerschaften (44 %) und Experten Rekrutierung (39 %).

Fazit

Obwohl die Unternehmensleitung im Alltag kaum Veränderungen im Hinblick auf ihre Funktion erwartet, wird KI trotzdem einen großen Einfluss auf Unternehmensabläufe haben. „Die Studie zeigt, dass Führungskräfte mehr denn je in der Lage sein müssen, durch unsichere Zeiten zu navigieren. Aufkommende Chancen und Herausforderungen müssen sichtbar gemacht werden, um zu agieren statt zu reagieren“, so Christian Wohlgensinger, Berater bei Egon Zehnder und verantwortlich für T&C und AI in DACH.

„Es ist wichtig, Teams zu motivieren, Veränderungen anzunehmen, kontinuierlich zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Dies erfordert die Bereitschaft, sich selbst in Frage zu stellen, zu experimentieren und Risiken einzugehen, sowie die Fähigkeit, eine überzeugende Vision für die Zukunft zu kommunizieren, die andere inspiriert und motiviert.“

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