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Besonderheiten
Ohne neue Kabel einführen zu müssen, konnten die Zimmer in den beiden Hotels per dLAN bei laufendem Betrieb sukzessive mit IPTV ausgerüstet werden – trotz baulicher Unterschiede. Im Lindner Congress Hotel Düsseldorf sind die bestehenden Coaxstränge baumförmig verlegt und verteilen sich in jeder Etage von einem Technikraum aus sternförmig. Hinter die ehemaligen Antennenverstärker wurden je Stockwerk vier dLAN 200 AVpro i als Master geschaltet, die jeweils vier bis sechs dLAN 200 AVpro i als Slave in den Zimmern mit Daten beliefern. Die vier Master-AVpros sind wiederum per CAT-Kabel mit Ethernet-Switches verbunden, welche die Techniker auf jeder dritten Etage installiert haben. Die Switches tauschen per Glasfaser die benötigten Daten mit einem Backbone aus, der zum Server im Keller führt.
Netto ohne Abzüge
»Der größte Vorteil dieser Variante war, dass wir die Umstellung von Satellitenfernsehen auf IPTV innerhalb von gerade einmal zwei Wochen bewältigen konnten – ohne, dass die Gäste es bemerkt haben. Das ist sensationell«, betont Gunnar von Hagen. Die zur Verfügung stehende Nettobandbreite mit 90 Megabit pro Sekunde ist geeignet, die digitalen Informationen zum Fernsehgerät zu übertragen. Über die interaktive Multimedia-Plattform, die bis zu 1.500 Sender abspielt, bieten die beiden Lindner-Hotels einen eigenen Video-on-Demand-Service und ein Interface, mit dem Gäste den Zimmerservice rufen oder per Babyfon auf den Nachwuchs aufpassen können.
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