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Vorschläge für die Schule 2.0
Um die digitalen Medien besser in den Schulen nutzen zu können, stellt der BITKOM eine Reihe von Forderungen an die öffentlichen Entscheidungsträger. So sollten innerhalb der nächsten drei Jahre alle Klassenräume in Deutschland mit breitbandigen, möglichst drahtlosen Internetzugängen ausgestattet sein. Whiteboards, interaktive Tafeln mit Internetzugang, müssten ebenfalls flächendeckend eingeführt werden. Daneben benötigen die Schulen ausreichend Lizenzen für Lernsoftware.
Die Schulbehörden der zuständigen Bundesländer müssten Strategien für den Einsatz neuer Medien entwickeln. Notwendig sei in diesem Zusammenhang eine bessere Zusammenarbeit der Bundesländer. „Ein bundesweites Schulnetz würde einen großen Fortschritt bedeuten“, sagte Scheer. Innerhalb dieses Netzes könnten die Schulen Erfahrungen austauschen, Lehrmaterialien teilen und gemeinsam neue Geräte oder Software anschaffen.
Lehrerfortbildung dringend notwendig
Massiv müsse zudem in die Weiterbildung der Lehrer investiert werden. Laut der Umfrage hat nur die Hälfte der Lehrer in den vergangenen drei Jahren an einer Fortbildung teilgenommen, die den Einsatz neuer Medien zum Thema hatte. Scheer: „Der Fortbildungsbedarf in diesem Bereich hört eigentlich nie auf, weil sich die Medien ständig weiter entwickeln.“
Weitere Informationen über die Studie auf der BITKOM-Webseite unter „Themen > Standort Deutschland > Bildung & Lifelong Learning“.
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