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Marconomy: Welche erfolgreichen Anwendungsbeispiele gibt es?
Stendel: In der Automobilindustrie wird Virtual Reality teilweise schon auf Messen eingesetzt, um die Besucher mit einem Fahrerlebnis zu fesseln. Audi nutzte die Oculus Rift zum Beispiel, um dem Messepublikum eines Motorsport-Festivals das Gefühl zu geben, auf dem Beifahrersitz eines berühmten Rennfahrers zu sitzen:
Stendel: Ebenfalls interessant ist der erste 3D-360°-Film „Zero Point“, der von dem Start-up Condition One, ebenfalls für die Oculus Rift, produziert wurde. User können sich durch den Film „bewegen“, indem sie einfach ihren Kopf drehen. Ein gutes B2B-Beispiel ist eine industrielle Getränkemaschine mit Explosionsgrafiken zur Darstellung einzelner Komponenten – im Raum frei bewegbar mittels Virtual Reality:
Marconomy: Wie verhalten sich Kosten und Aufwand in Bezug auf die Werbewirkung?
Stendel: Da Virtual Reality-Anwendungen noch nicht stark verbreitet sind, lässt sich die Frage nach dem Return on Marketing Investment (ROMI) heute noch nicht seriös beantworten. Die zukünftigen Kosten für Virtual Reality und damit auch deren Verbreitung, hängen von den weiteren Entwicklungen auf diesem Gebiet ab und werden entscheidend für die Werbewirkung sein. Folgt man aber dem Gedanken, dass neben dem klassischen Return on Investment künftig der neue Indikator Return on Involvement, der den Grad der Interaktion zwischen Marken und Kunden beschreibt, an Relevanz gewinnt, punktet diese innovative Beratungsform heute schon.
Dieser Beitrag stammt vom IT-BUSINESS-Schwesternportal Marconomy.
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