Nvidia RTX 2000 Ada Kleine Profi-Grafikkarte mit Ada-GPU

Von Klaus Länger 1 min Lesedauer

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Mit der RTX 2000 Ada bringt Nvidia die kleinste Profi-Grafikkarte mit Ada-Lovelace-Architektur auf den Markt. Die Low-Profile-Karte mit 70 Watt TDP basiert auf der AD107-GPU, die auch für die RTX 4060 verwendet wird, greift hier aber auf 16 GB GDDR6 zu.

Die GPU auf der RTX 2000 Ada wartet mit 2.816 Cuda-Cores, 88 Tensor-Cores und 22 RT-Cores auf. Die halbhohe Dual-Slot-Karte mit 16 GB VRAM kommt mit 70 Watt aus.(Bild:  Nvidia)
Die GPU auf der RTX 2000 Ada wartet mit 2.816 Cuda-Cores, 88 Tensor-Cores und 22 RT-Cores auf. Die halbhohe Dual-Slot-Karte mit 16 GB VRAM kommt mit 70 Watt aus.
(Bild: Nvidia)

Bisher war die RTX 4000 SFF die kleinste und günstigste professionelle Grafikkarte mit Ada-Lovelace-Architektur im Nvidia-Modellprogramm. Nun kommt als neues Einstiegsmodell die RTX 2000 Ada, die gleichzeitig die Ampere-Karte RTX A2000 ablöst. Sie ist ebenso wie RTX 4000 SFF und RTX A2000 eine Low-Profile-Karte mit doppelter Breite und 70 Watt TDP. Als GPU verwendet Nvidia den AD107-Chip, der ebenfalls bei der Consumer-Karte RTX 4060 zum Einsatz kommt. In der RTX 2000 Ada sind auf der GPU statt 3.072 nur insgesamt 2.816 Cuda-Cores aktiv. Zusätzlich bietet sie 88 Tensor- und 22 RT-Cores, unterstützt DLSS3 und AV1-Encoding. Der mit 128 Bit angebundene GDDR6-Speicher mit ECC auf der RTX 2000 Ada ist 16 GB groß, vier GB größer als der auf der Vorgängerin RTX A2000. Mit dem Mainboard kommuniziert die Karte über PCI-Express 4.0 mit acht Lanes. Als Display-Ausgänge sind vier Mini-DisplayPort-1.4a-Anschlüsse vorhanden.

Deutlich schneller als RTX A2000

Laut Nvidia ist die RTX 2000 Ada bei CAD-Anwendungen um etwa 30 Prozent schneller wie ihre Vorgängerin und bei Rendering sogar um etwa 50 Prozent. Die Performance bei Generative-AI-Workloads soll beim 1,6-fachen der RTX A2000 liegen. Im Vergleich zur RTX 4000 SFF mit ihren 6.144 Cuda-Cores und 20 GB GDDR6 ist sie zwar gut 40 Prozent langsamer, kostet aber mit 625 US-Dollar auch nur etwas mehr als die Hälfte. Die RTX 2000 Ada soll noch im Februar verfügbar sein.

Gleichzeitig zum Launch der RTX 2000 Ada stellt Nvidia ebenfalls eine neue Version des RTX-Enterprise-Treibers bereit, der für professionelle Anwendungen vorgesehen und zertifiziert ist.

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