Des Googles Kern(energie) Eine „ChatGPT“-Anfrage braucht den Strom einer Backofen-Sekunde

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Wer die KI-Software „ChatGPT“ auch nur um eine Antwort bittet, löst im Hintergrund einiges an Ressourcenverbrauch aus – und es ist schließlich eine Flut von Anfragen. Führen KI-Tools zur Renaissance der Atomkraft?

Wer seine Fragen mittels KI-Tools wie „ChatGPT“ beantwortet haben will, der sollte sich auch darüber klar sein, was das für den Strom- und Wasserverbrauch sowie für die Energieversorgung der Zukunft bedeuten kann. Hier einige Zahlen und Strategien der Macher ...(Bild:  OpenAI)
Wer seine Fragen mittels KI-Tools wie „ChatGPT“ beantwortet haben will, der sollte sich auch darüber klar sein, was das für den Strom- und Wasserverbrauch sowie für die Energieversorgung der Zukunft bedeuten kann. Hier einige Zahlen und Strategien der Macher ...
(Bild: OpenAI)

Eine Anfrage bei der KI-SoftwareChatGPT“ verbraucht nach Angaben der Entwicklerfirma „OpenAI“ so viel Strom wie gut eine Sekunde Backofenbetrieb (0,34 Wattstunden). Der Wasserverbrauch pro Anfrage liege bei rund einem Fünfzehntel der Menge, die in einem Teelöffel Platz habe (0,32 Milliliter). Warum das so wichtig ist, zu wissen? Nun, seit Jahren gibt es Warnungen von einem eskalierendem Strombedarf bei breiterer Nutzung von Anwendungen mit künstlicher Intelligenz (KI). Auch wenn einzelne Nachfragen aufgrund von Effizienzgewinnen bei der Chip- und Servertechnik tatsächlich immer weniger Energie bedürften, sorge aber die schiere Masse an Anfragen weiterhin für einen sprunghaften Anstieg des Strombedarfs für KI-Rechenzentren.

Führen KI-Tools zur Renaissance der Atomkraft?

Unter anderem Microsoft, Google und Amazon wollen in den USA deshalb verstärkt auf Kernenergie setzen. Das soll dazu beitragen, den Energiebedarf zu decken, ohne den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids entsprechend zu erhöhen. Weil die Rechenzentren gekühlt werden müssen, ist eben auch der Wasserverbrauch ein Thema. In den vergangenen Jahren gab es mehrere Studien, die versuchten, die Umweltbelastung durch die verstärkte Nutzung künstlicher Intelligenz zu berechnen. Doch die Forscher müssten dabei mit vielen Annahmen arbeiten, was schwerer zu bewerkstelligen zu sein scheint, als Klimaprognosen mit X Parametern für die nächsten Jahrzehnte aufzustellen ...

Sam Altman sieht eine bessere Welt durch KI

„OpenAI“-Chef Sam Altman machte seine Angaben dazu in einem Blogeintrag, in dem er ein grundsätzlich positives Bild von der Zukunft mit KI-Tools wie „ChatGPT“ zeichnete. Es wird seiner Aussage nach zwar harte Einschnitte geben – etwa wenn ganze Kategorien von Jobs wegfallen. Aber andererseits wird die Welt sehr schnell viel reicher werden, dass sie in die Lage versetzt wird, zuvor unmögliche Politikideen Realität werden zu lassen. Im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz wurde in den vergangenen Jahren unter anderem die Idee eines Grundeinkommens ins Gespräch gebracht, das durch Produktivitätsfortschritte finanziert werden könnte.

Dieser Artikel erschien zuerst auf unserem Partnerportal MM MaschinenMarkt.

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