Asus XA NB3I-E12 KI-Server von Asus mit acht Blackwell Ultra-GPUs

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Für anspruchsvolle KI-Anwendungen im Datacenter oder der Cloud hat Asus den GPU-Server XA NB3I-E12 entwickelt. Er ist mit acht B300-GPUs von Nvidia bestückt und zeichnet sich durch einen modularen Aufbau aus. Die beiden CPUs im System stammen von Intel.

Der KI-Server XA NB3I-E12 von Asus basiert auf Nvidias HGX-B300-Plattform mit acht Blackwell-Ultra-GPUs. Die beiden CPUs stammen von Intel: Asus nutzt hier Xeon-6700P-Prozessoren.(Bild:  Asus)
Der KI-Server XA NB3I-E12 von Asus basiert auf Nvidias HGX-B300-Plattform mit acht Blackwell-Ultra-GPUs. Die beiden CPUs stammen von Intel: Asus nutzt hier Xeon-6700P-Prozessoren.
(Bild: Asus)

Der B300 oder Blackwell Ultra ist die maximale Ausbaustufe der aktuellen Datacenter-GPU für OEM-Server von Nvidia. Die aus zwei Dies bestehende GPU verfügt über 270 GB HBM3E statt der 192 GB beim herkömmlichen Blackwell GB200 und ist laut Nvidia bei einigen KI-Anwendungen 50 Prozent schneller. Der Asus XA NB3I-E12 basiert auf der HGX-B300-Plattform mit acht über NVLink verbundenen GB300-GPUs im SXM-Format.

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Modularer Aufbau

Der luftgekühlte Asus XA NB3I-E12 ist modular aufgebaut und kommt mit einem Minimum an Kabelverbindungen aus. In dem 9-HE-Chassis sind neben dem GPU-Modul mit acht zusätzlichen CX8-Infiniband-Ports noch das CPU-Modul mit zwei Intel-CPUs sowie ein Modul mit SSD-Einschüben und PCIe-Gen5-Slots untergebracht. Für die Stromversorgung sind insgesamt 10 redundante 80-Plus-Titanium-Netzteile mit zusammen 3.200 Watt Leistung zuständig. Die Steckverbindungen zwischen den Modulen sollen die Latenz und den Luftstrom im Gehäuse verbessern, der nicht durch Kabel behindert wird.

Auf dem CPU-Modul können als Prozessoren zwei Intel Xeon-6700P-CPUs aus der Granite-Rapids-Familie mit maximal Watt Leistungsaufnahme eingesetzt werden. Unterstützt werden CPUs mit bis zu 86 Cores.

Insgesamt stehen für die CPUs mit ihren acht Speicherkanälen 32 DIMM-Slots für bis zu vier TB DDR5-6400-Arbeitsspeicher zur Verfügung. Die fünf PCIe-Gen5-Erweiterungsslots und die zehn Einschübe für 2,5-Zoll-NVMe-SSDs im Erweiterungsmodul sind über den PCIe-Gen5-Switch PEX89144 von Broadcom angebunden, da 64 der 88 PCIe-Gen5-Lanes der CPUs für die Verbindung zu den B300-GPUs benötigt werden. Für die Netzwerkanbindung bietet der Server zwei 10GbE-Ports mit einem Intel-X710-AT2-Controller. Zudem können über die PCIe-Erweiterungsslots auch Nvidia-Bluefield-3-DPUs eingesetzt werden. Die acht 800G-Infiniband-Ports dienen zum Aufbau eines GPU-Clusters aus mehreren Servern.

Einsatzszenarien für den Asus XA NB3I-E12

Als mögliche Anwendungsbereiche für den Blackwell-Ultra-Server nennt Asus das Training großer Sprachmodelle (LLM) und KI-Inferenz im großen Stil in Unternehmen oder bei Cloud-Anbietern. Zudem soll sich das System für komplexe wissenschaftliche Berechnungen in Universitäten oder anderen Forschungseinrichtungen eignen. Der XA NB3I-E12 ist laut Asus ab sofort verfügbar. Für die Implementierung bietet der Hersteller umfassende Professional Services an.

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