Google und der „ROI of AI Report 2026“
KI-Erfolg messen – wie soll das gehen?

Von Dr. Stefan Riedl 7 min Lesedauer

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Stoppuhr, Maßband, Vergleichstabellen – wie misst man den Erfolg der eingesetzten KI? Denn umsonst ist ihre Arbeit nicht. Also gilt es gegenzurechnen. Google-Managerin Marianne Janik teilt ihre Gedanken und Erkenntnisse zu diesem Thema.

Marianne Janik, Ex-Microsoft-Chefin, ist jetzt Vice President EMEA North bei Google Cloud.(Bild:  Microsoft)
Marianne Janik, Ex-Microsoft-Chefin, ist jetzt Vice President EMEA North bei Google Cloud.
(Bild: Microsoft)

Das Phänomen Künstliche Intelligenz gräbt sich tief in die Unternehmensprozesse. Laut einer Bitkom-Erhebung setzen inzwischen 41 Prozent der Unternehmen ab 20 Beschäftigten KI ein. Ein Jahr zuvor waren es 17 Prozent. 77 Prozent dieser Anwender sehen ihre Position im Wettbewerb dadurch gestärkt.

Was wird für die Kosten geboten?

Für Marianne Janik, Vice President EMEA North bei Google Cloud, ist eine andere Zahl von besonderem Interesse, nämlich die, dass 52 Prozent von einem messbaren Beitrag zum Unternehmenserfolg berichten. Gleichzeitig liegen die Kosten bei einem Drittel der Unternehmen über dem, was ursprünglich kalkuliert war. „Wer beide Befunde nebeneinanderlegt, versteht, warum Geschäftsführungen vor der nächsten Budgetentscheidung einen belastbaren Nachweis sehen wollen“, weiß die Managerin.