E-Mail aus der Redaktion an Ingram-Micro-Chef Marcus Adä Japan: Echte Engpässe oder künstliche Verknappung?
Wirken sich die Produktionsengpässe in Japan inzwischen doch massiv auf die Verfügbarkeit von IT-Produkten aus? Oder nutzen Hersteller die Gunst der Stunde, um lang ersehnte Preissteigerungen durchzusetzen und Lagerbestände zu verkleinern? Eine Einschätzung von Marcus Adä, Vice President Sales bei Ingram Micro.
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Sehr geehrter Herr Adä,
bei unserem Gespräch während der IM.Top Anfang Mai hatten Sie unter anderem auch Stellung genommen zu der Frage, inwiefern sich die Katastrophe in Japan auf die Verfügbarkeit von IT-Produkten auswirken könnte. Ihrer Erfahrung nach waren bis dato kaum konkrete Auswirkungen zu spüren, mit Ausnahme einzelner Produktsegmente, beispielsweise Flash-Speichern und Festplatten, bei denen es zu kleineren Engpässen gekommen sei.
Basierend auf einer Umfrage unter Produzenten und Händlern von Elektronikgeräten gab Bitkom-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer jetzt bekannt: „Die globale Lieferkette in der Hightech-Produktion ist erheblich gestört“, aufgrund von Lieferengpässen, insbesondere bei elektronischen Bauteilen, Halbleitern, Chips und Festplatten. Das habe zu Preissteigerungen geführt.
Hat sich die Situation in den vergangenen zwei Monaten doch drastisch verschärft? Welche IT-Segmente sind konkret davon betroffen? Oder nutzen Hersteller die Gelegenheit der Stunde, um lang ersehnte Preissteigerungen durchzusetzen und eventuell ihre Lagerbestände zu verkleinern?
Mit freundlichen Grüßen
Regina Böckle
Redaktion IT-BUSINESS
Die Antwort von Marcus Adä lesen Sie auf der folgenden Seite.
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