Channel Fokus: Refurbishing & Remarketing IT-Kreislaufwirtschaft und Gebrauchtsoftware gehen neue Wege

Von Dr. Stefan Riedl 1 min Lesedauer

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Die Refurbishing-Branche hatte bislang Consumer-Kunden im Fokus und setzt nun vermehrt auf das B2B-Geschäft. Auch im Markt für Gebrauchtsoftware tut sich einiges: Die Akteure stellen sich sukzessive neu auf.

Gebrauchte Hardware und Software können wiederverwendet werden. Die Branchen dahinter professionalisieren sich ständig.(Bild:  © tookitook - stock.adobe.com / [M] J Rath)
Gebrauchte Hardware und Software können wiederverwendet werden. Die Branchen dahinter professionalisieren sich ständig.
(Bild: © tookitook - stock.adobe.com / [M] J Rath)

Ein positives Signal für die Refurbishing-Branche ist das gesetzlich verankerte Recht auf Reparatur, auf das sich im November 2022 die EU-Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission geeinigt haben. Die Regeln betreffen Smartphones, Tablets, Mobiltelefone und schnurlose Telefone, mit denen unter anderem die Reparierbarkeit und die Vorhaltung von Ersatzteilen geregelt sind. Die Rechte der Refurbisher, etwa der Zugriff auf Originalersatzteile, werden damit ebenfalls gestärkt. Der Hinwendung zum B2B-Segment kann als Professionalisierung der Branche verstanden werden.

Gebrauchtsoftware-Branche erfindet sich neu

Was die Gebrauchtsoftware-Branche angeht, stellt sich die grundlegende Frage, ob es für gebrauchte Software eine Zukunft gibt, denn Cloud Computing, das Subscription-Modell und Software as a Service könnten den Markt für Kauflizenzen (aus dem sich Gebrauchtlizenzen speisen) obsolet machen. Fragt man Gebrauchtsoftwarehändler, wie sie sich vor diesem Hintergrund für die Zukunft rüsten, wird einerseits bezweifelt, dass der Markt für Gebrauchtlizenzen wegbrechen könnte, andererseits stellen sie bereits ihr Geschäftsmodell um, hin zu mehr allgemeiner Lizenzberatung und Softwaredistribution.

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