Studie von Sharp IT-Investitionen als Wettbewerbsvorteil

Von Ira Zahorsky 2 min Lesedauer

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IT-Sicherheit, Netzwerkfunktionalität, Gewährleistung der Geschäftskontinuität, Cloud-Migration: Hier wollen deutsche KMU dieses Jahr verstärkt in IT-Projekte investieren, ergab eine Studie von Sharp. Was sind ihre Motive?

Knapp zwei Drittel (61 %) der von Sharp befragten deutschen KMU wollen dieses Jahr mehr als 20.000 Euro in IT-Projekte investieren.(Bild:  Vasyl - stock.adobe.com)
Knapp zwei Drittel (61 %) der von Sharp befragten deutschen KMU wollen dieses Jahr mehr als 20.000 Euro in IT-Projekte investieren.
(Bild: Vasyl - stock.adobe.com)

Die wirtschaftliche Lage ist unter anderem wegen des Ukraine-Kriegs angespannt, auch die Folgen der Corona-Pandemie beschäftigen deutsche KMU noch immer. Dennoch scheint Bewegung in die Köpfe der Verantwortlichen zu kommen, wenn es um IT-Investitionen geht. Einer Studie von Sharp zufolge werden diese nicht mehr als „unvermeidlicher Kostenpunkt“, sondern als „entscheidender Treiber für Unternehmenswachstum und Gewinnsteigerung“ gesehen. Dazu seien vor allem zielgerichtete IT-Investitionen nötig, so ein Ergebnis der Studie. Damit könnten Potenziale besser ausgeschöpft, aktuelle Herausforderungen angegangen und so künftige Probleme und höhere Kosten vermieden werden. 61 Prozent der deutschen Verantwortlichen möchten in IT-Projekte investieren. 45 Prozent wollen ihre IT-Ausgaben im Vergleich zu 2022 erhöhen.

Herausforderungen

Als dringlichstes Problem erachten 43 Prozent der deutschen Befragten die IT-Sicherheit. 35 Prozent sorgen sich um steigende Lieferkosten, ein Drittel (33 %) sieht den Fachkräftemangel als Herausforderung. 31 Prozent fokussieren auch die Gewährleistung ununterbrochener Netzwerkfunktionalität. So ist es für Kai Scott, Geschäftsführer bei Sharp Business Systems Deutschland, nicht verwunderlich, dass 32 Prozent der Befragten „ganz konkret die Migration von Servern in die Cloud planen“ und deshalb in die IT investieren. Der Fachhandel kann hier durch eine gezielte und professionelle Beratung unterstützen.

Tipps für die Zusammenarbeit mit Beratern

Damit Technologieprojekte erfolgreich sind, brauchen sie Struktur und Transparenz. Die Studie von Sharp enthält auch Tipps für die effiziente Zusammenarbeit mit Dienstleistern.

  • 1. Fokus auf Ergebnisse: Eine klare Skizzierung der Ergebnisse sowie eindeutige Ziele machen die Wirkung der Investitionen mess- und besser steuerbar.
  • 2. Dokumentation und Abstimmung: Arbeitsumfänge und Geschäftsvereinbarungen müssen schriftlich festgehalten werden, um ihre Verbindlichkeit und Nachverfolgbarkeit zu gewährleisten.
  • 3. Kommunikation: Ein ständiger Dialog zwischen allen Beteiligten soll sicherstellen, dass die erwarteten Ergebnisse erzielt werden.
  • 4. Veränderungen: Unter Umständen müssen Zielsetzungen im Laufe eines Projekts angepasst werden. Auch dies muss dokumentiert werden.

Über die Studie

Die Befragung wurde von Censuswide im Zeitraum vom 1. bis 13. Februar 2023 unter 5.770 IT-Entscheidungsträgern und IT-Beschaffungsverantwortlichen in europäischen KMU durchgeführt, davon 501 aus Deutschland. Die befragten Unternehmen stammen aus elf Märkten: Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritannien, Schweden, Niederlande, Frankreich, Italien, Spanien, Polen und Belgien. Die im Text genannten Zahlen beziehen sich auf die deutschen Befragten.

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