Studie von SIS International Research im Auftrag von Siemens Enterprise Communications Ineffiziente Kommunikation kostet KMUs viel Geld
70 Prozent der Mitarbeiter von kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) verbringen rund 18 Stunden pro Woche mit der Lösung von Kommunikationshindernissen. Dennoch nutzen fast 60 Prozent der Betriebe keine Unified-Communications-Lösung (UC), um dadurch entstehende Kosten zu drücken.
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Unternehmen mit rund 100 Mitarbeitern verlieren im Ernstfall 390.000 Euro jährlich, weil ihre Angestellten sich mit Kommunikationshindernissen herumschlagen. Das haben die Analysten von SIS International Research anhand der Ergebnisse einer Studie errechnet. Dieser zufolge kämpfen in Unternehmen mit bis zu 400 Angestellten rund 70 Prozent der 513 weltweit Befragten durchschnittlich 17,5 Stunden in der Woche mit solchen Problemen. Die Umfrage erbrachte zudem, dass fast 60 Prozent der Betriebe aktuell keine UC-Lösung einsetzen.
Die fünf wichtigsten Problembereiche in der Reihenfolge der Kosten, die verursacht werden, sind fehlende Koordination, langsam fließende Informationen, unerwünschte Kommunikation, Kundenbeschwerden beispielsweise wegen mangelnder Erreichbarkeit und Barrieren bei der Zusammenarbeit.
Eine Ursache dafür könnte die Fragmentierung der Kommunikation durch die zunehmende Nutzung mehrerer Kommunikationskanäle sein. Bestätigt doch die Untersuchung, dass immer mehr KMUs unterschiedliche Technologien einsetzen, darunter Telefon, Instant Messaging und Videokonferenzen.
Darüber hinaus sagten 50 Prozent der Befragten, dass sie sich ständig oder teilweise auf Reisen befinden, innerhalb des Büros unterwegs sind oder von Zuhause aus arbeiten. Deshalb räumen sie der Verbesserung der mobilen Kommunikation hohe Priorität ein.
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