Neu gegründete IPSIE-Arbeitsgruppe Identitätssicherheitsstandard für SaaS-Apps

Von Ira Zahorsky 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der neue Identitätssicherheitsstandard Interoperability Profile for Secure Identity in the Enterprise (IPSIE) soll die Identitätssicherheit in Unternehmen verbessern. Die IPSIE-Arbeitsgruppe wurde von Okta und der OpenID Foundation gegründet.

Okta und die OpenID Foundation haben gemeinsam mit anderen Unternehmen die IPSIE-Arbeitsgruppe gelauncht. IPSIE steht für den neuen Open-Source-Standard „Interoperability Profile for Secure Identity in the Enterprise“.(Bild:  Emqan - stock.adobe.com / KI-generiert)
Okta und die OpenID Foundation haben gemeinsam mit anderen Unternehmen die IPSIE-Arbeitsgruppe gelauncht. IPSIE steht für den neuen Open-Source-Standard „Interoperability Profile for Secure Identity in the Enterprise“.
(Bild: Emqan - stock.adobe.com / KI-generiert)

Obwohl ein Großteil der Sicherheitsverstöße in irgendeiner Art und Weise mit kompromittierten Anmeldedaten zusammenhängt, verfügen dennoch zahlreiche Anwendungen in der Cloud nicht über sichere Identitäten. Um SaaS-Unternehmen eine Möglichkeit zu geben, die End-to-End-Sicherheit ihrer Produkte zu verbessern, haben unter anderem Okta und die OpenID Foundation die IPSIE-Arbeitsgruppe gelauncht. IPSIE steht für den neuen Open-Source-Standard „Interoperability Profile for Secure Identity in the Enterprise“, der die Identitätssicherheit in Unternehmen verbessern soll. Mit beteiligt sind auch Ping Identity, Microsoft, Capital One, SGNL und Beyond Identity. Zudem haben mehr als 50 SaaS-Anbieter bereits Funktionen und APIs entwickelt, die Aspekte dieses zukünftigen Standards unterstützen. „Unser Ziel ist es, mit IPSIE die Identitätssicherheit zu standardisieren und ein offenes Ökosystem zu fördern, in dem es für alle einfach ist, sichere Unternehmensanwendungen zu entwickeln und zu nutzen“, erläutert Todd McKinnon, CEO und Mitbegründer von Okta, das Konzept.

Was kann IPSIE?

IPSIE soll bestehende und neue Standards nutzen, um Bedrohungen zu erkennen und Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Dazu zählen:

  • Single Sign-On (SSO): Zentralisierung von Login, Richtlinien und Durchsetzung
  • Lifecycle-Management: Sicheres Onboarding und Offboarding von Nutzern, um Sicherheitsrisiken wie verwaiste Konten und Schattenverzeichnisse zu vermeiden und unbefugten Zugriff zu verhindern
  • Berechtigungen (Governance/Privileged Access): Durchsetzung des Prinzips des minimalen Zugriffs und Annäherung an Zero Standing Privileges
  • Risikosignal-Sharing: Nahtlose Sicherheitsdatenfreigabe über das gesamte Sicherheitsökosystem hinweg
  • Sitzungsbeendigung: Sofortige Beendigung aller Benutzersitzungen als Reaktion auf erkannte Bedrohungen

Zudem sei volle Sichtbarkeit über die Bedrohungslandschaft sowie die Förderung sicherer SaaS-Entwicklung und die Vereinfachung der Einhaltung von Vorschriften und die Reduzierung von Integrationsproblemen gewährleistet.

Beitrag von Okta zu IPSIE

Okta startet 125 tiefgehende Integrationen mit SaaS-Anbietern wie Google, Microsoft Office 365, Slack und Atlassian. Zudem kommen die Okta Customer Identity Cloud (CIC) Apps jetzt mit vorgefertigten Integrationen. Dies soll die Veröffentlichung von CIC-Apps im Okta Integration Network vereinfachen, um Kunden bei der Implementierung ihrer eigenen Sicherheits-Best-Practices zu unterstützen.

Schließlich soll das Secure Identity Assessment (SIA) von Okta Unternehmen einen End-to-End-Ansatz zur Reduzierung von Identitätssicherheitsschulden bieten. Es soll helfen, Schwachstellen in der Identitätsinfrastruktur zu identifizieren, die Sicherheitslage zu stärken und Vorschriften einzuhalten. SIA wird in drei Servicestufen angeboten: Premium für große Unternehmen, Advanced für mittelgroße Organisationen und Essential für kleinere Teams.

(ID:50196570)

Wissen, was läuft

Täglich die wichtigsten Infos aus dem ITK-Markt

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung