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Hohe Packungsdichte bei geringer Energie-Aufnahme
Die Architektur verspricht ein flexibles Konfigurieren und Preisvorteile in der Anschaffung sowie Wartung. Die Kunden sollen einerseits erheblich mehr Rechenleistung auf kleinerer Fläche erhalten.
Zudem sänken Komplexität, Energieverbrauch und Kosten, so die Gemini-Entwicklungspartner.
Jason Waxman, General Manager Cloud Infrastructure der Intel Data Center and Connected Systems Group bei Intel, sieht Gemini als Hardware für neue Anwendungen wie Hadoop für Big Data. Er sagt: „Das Ziel ist es, einen Grad der Optimierung zu erreichen, der heute so noch nicht besteht.“ (siehe auch: Abbildung 3)
Er bedankt sich: „Im Laufe der letzten drei Jahre hat sich Intel für konstante Innovationen im Rahmen der Entwicklungsinitiative für Niedrigenergie-Server engagiert. Die tiefgreifende Zusammenarbeit mit HP hat es uns ermöglicht, eine Roadmap für extrem leistungsfähige und energieeffiziente Prozessoren zu entwickeln.“ Der Atom-Stromverbrauch liegt bei 6 Watt.
Wo ist der Absatzmarkt?
HP ist nicht der einzige Hersteller, der damit die Nachfrage nach mehr Server-Dichte und Leistungsfähigkeit bedient. Doch schon die Ankündigung der Entwicklung dieser Art von hüllenlosen Servern mit niedrigem Energiebedarf sorgte für Aufmerksamkeit. Nun sagt Paul Santeler, General Manager für den HP-Geschäftsbereich Hyperskale bei einer Demonstration des Gerätes “Wir werden den Markt als solchen revolutionieren.”
Der Hersteller geht davon aus, dass bis 2015 der Anteil solcher Systeme am Server-Markt zwischen 10 und 15 Prozent ausmachen wird. In den nächsten Monaten will HP auch Server auf Basis der Mobilarchitektur ARM (ARM = Advanced RISC Machines) an erste Testanwender ausliefern.
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