Hewlett-Packard und der große Umbau

HP spricht mit Partnern über neue Sparte „Printing and Personal Systems“

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Hintergrund

HP-CEO Meg Whitman, die den umstrittenen Léo Apotheker an der Konzernspitze ablöste, nahm im Oktober vergangenen Jahres Abstand von den Plänen ihres Vorgängers. Nach eingehender Prüfung wolle man doch an der PC-Sparte (PSG) festhalten, deren Abspaltung diskutiert wurde. Experten aus verschiedenen HP-Geschäftsbereichen und Funktionen hätten gemeinsam die Gesamtsituation analysiert, hieß es damals. Diese Analyse ergab wenig Überraschendes: Es bestehe eine tiefe Verzahnung übergreifender Funktionen wie der Supply-Chain, der IT und des Einkaufs. Auch die Beiträge der PSG zu HPs Lösungsportfolio und zum Markenwert insgesamt wurden eingehend analysiert.

Keine Ausgliederung

Alles in allem zeigte sich, dass die Kosten für eine separate Aufstellung des Geschäftsbereichs deutlich höher wären als eventuelle Vorteile. Eine wie auch immer geartete Ausgliederung der Personal Systems Group (PSG) war damit vom Tisch. „Wir stehen zu unserem PC-Geschäft, gemeinsam sind wir stärker“, sagte Whitman vergangenen Herbst.

Dafür Zusammenlegung

Im laufenden Monat März wurde bekannt, dass HP-Chefin Whitman die beiden Sparten Drucker und PCs (IPG und PSG) zusammenführen will. PC-Chef Todd Bradley soll die Führung der neuen Unit mit einem weltweiten Gesamtumsatz von über 65 Milliarden Dollar übernehmen. □

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