Hewlett-Packard und der große Umbau HP spricht mit Partnern über neue Sparte „Printing and Personal Systems“
Per Internet-Präsentation informierte das deutsche HP-Management Partner aus dem Channel über die geplante Zusammenlegung der Drucker und der PC-Sparte. Große Neuigkeiten wurden nicht verkündet. Das Bekenntnis zum indirekten Kanal war der deutschen Geschäftsleitung aber offenbar wichtig.
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Partner von HP wurden in einem Webcast über die weitere strategische Marschroute des Konzerns informiert. Wie IT-BUSINESS aus Partnerkreisen erfuhr, sprach das deutsche HP-Management, darunter die Chefs der Drucker- und der PC-Sparte, Jaimi Cyrus und Frank Obermeier, über die Vorteile, die man sich von dem Zusammenschluss erhofft.
Gleich zu Beginn der Web-Präsentation wurde aber ein aktueller Pressebericht dementiert, nach dem der amtierende Chef der PC-Sparte, Frank Obermeier, als Chef der vereinigten Sparten feststehe. Bislang sei diese Personalie noch nicht geklärt, hieß es seitens HP.
Erhoffte Vorteile
Durch die Zusammenlegung könne man Budgets im Bereich Research and Development besser nutzen. Auch gehe es darum, die Komplexität des HP-Konzerns durch weniger Sparten zu reduzieren, was letztlich auch Partnern zugute käme.
Was will HP erreichen? Diese Frage wurde laut Angaben von Teilnehmern mit altbekannten Schlagwörtern beantwortet: mehr Innovation, agiler werden, flexibler werden, einfacher werden. Auch Einkaufsvorteile durch die Zusammenlegung wurden angesprochen.
Dass nun zentrale Organisationsbereiche umgebaut werden müssen, liegt in der Natur der Sache, wenn es eine gemeinsame PSG-IPG-Organisation namens Printing and Personal System geben wird.
Channel-Bekenntnis
Eine wichtige Botschaft gab es dennoch, auch wenn sie zu erwarten war: Ein klares Bekenntnis zum Channel wurde formuliert. Außerdem sei für HP-Partner Business-as-usual angesagt. Von den Ansprechpartnern bis hin zu den laufenden Projekten ändere sich jetzt erst einmal nichts, betonte das deutsche HP-Management in dem Webcast.
Offene Fragen
Wann es konkrete Informationen darüber gebe, wer in Deutschland die Leitung der neuen PPS übernehmen wird, konnte das HP-Management bislang genauso wenig beantworten, wie Details zum Zeitrahmen, in dem die organisatorischen Umstrukturierungen vorgenommen werden. Dafür sei es noch zu früh, in weiteren Webinaren wolle man die Partner aber zeitnah informieren. Insgesamt, so resümiert ein Teilnehmer, gab es weder große Neuigkeiten noch Überraschungen. Die persönliche Ansprache in diesen wilden Zeiten wurde dennoch begrüßt.
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