Sicher, wenn es um Cloud geht Hornetsecurity gibt Gas

Von Barbara Gribl 3 min Lesedauer

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Auf der it-sa 2022 feierte Hornetsecurity Geburtstag: Vor 15 Jahren gründete der Hannoveraner Daniel Hofmann das Unternehmen. Seitdem ist der Spezialist für Cloud Security auf dem Markt etabliert, heute auch international – und hat vor, weiter zu wachsen.

Cloud-Security-Anbieter und Channel-Urgestein Hornetsecurity startete 2007 in Deutschland und ist heute weltweit aktiv. Ziele: Neue Produkte, mehr Kunden, größere Reichweite. Mit Sicherheitslösungen für Microsoft 365 als Flaggschiffprodukt unterstützt der Experte Partner bei den sich stets ändernden Herausforderungen.(Bild:  Czintos Ödön - stock.adobe.com)
Cloud-Security-Anbieter und Channel-Urgestein Hornetsecurity startete 2007 in Deutschland und ist heute weltweit aktiv. Ziele: Neue Produkte, mehr Kunden, größere Reichweite. Mit Sicherheitslösungen für Microsoft 365 als Flaggschiffprodukt unterstützt der Experte Partner bei den sich stets ändernden Herausforderungen.
(Bild: Czintos Ödön - stock.adobe.com)

Seit jeher ist Hornetsecurity ein Anbieter, der aus der Cloud heraus sichert – auch zu Zeiten, als dies noch „Managed Security Service“ hieß. Der Sicherheitsexperte wuchs mit den sich ändernden Anforderungen im IT-Markt mit – und hört damit auch nicht auf. Im Fokus standen von Anfang an Cloud-Produkte. Hornetsecurity sichert und überwacht Daten und Prozesse, vor allem wenn es für Unternehmen aufgrund der Komplexität, des Zeitmanagements oder des Knowhows nicht zu bewerkstelligen ist. Gerade durch die Digitalisierung und dem Zuwachs an digitalen Geräten und Tools wurde Cloud Security im Laufe der Jahre immer relevanter – erzählt Hornetsecurity-Gründer Daniel Hofmann. „Wir stürzen uns hier hauptsächlich auf Themen wie Kommunikation, Daten, Compliance, Governments und andere Risiken“, so Hofmann. „Wir regeln beispielsweise Zugriffsberechtigungen, managen die Sicherheitslücken für Kunden und Partner und bauen ein Sicherheitskonzept für sie aus, welches sie gut umsetzen können.“

Zeitgeist und Ziele

Hornetsecurity startete zu 100 Prozent als Channel-Unternehmen in Deutschland und arbeitet mit Systemhäusern, MSPs, MSSPs und Distributoren wie Infinigate, Ebert Lang oder ADN sowie mit Dienstleistern wie Bechtle zusammen. Insgesamt zählt der Cloud-Security-Anbieter 4.000 Partner, die seine Produkte an die Kunden bringen. „Hornetsecurity blickt auf einen Marktanteil von 60 Prozent an Unternehmen in Deutschland, die die Cloud über uns schützen lassen“, erläutert Hofmann. Dabei gehören unterschiedliche Unternehmensgrößen zum Kundenstamm – mit Fokus auf E-Mail-Sicherheit und Microsoft-365-Tools. HDI, Deka oder Otto sind Beispiele für große Enterprise-Customers.

Tools wie Microsoft Teams oder OneDrive und SharePoint werden gerade wegen vermehrter hybrider Arbeit permanent genutzt. „Jede genutzte API, aber auch jede ‚einmalige‘ Verbindung ist eine weitere Möglichkeit für Angreifer, um kritische Systeme oder Daten zu kompromittieren“, führt Hofmann aus. So bietet Hornetsecurity den Partnern Lösungen und Plattformen, mit denen sie in der Lage sind, darauffolgend Kundendaten und -services entsprechend gewährleisten und Malware-Schutz bieten zu können.

Auf der Wachstumsagenda stehen drei große Bulletpoints: Internationalisierung, Kundengewinnung und Produktneuheiten. Das Unternehmen zählt 450 Mitarbeiter weltweit, 180 davon in Deutschland. Neben dem Hauptstandort Hannover, und Filialen in Darmstadt und Berlin sind die Hornet-Büros weltweit verteilt: von der DACH-Region über Spanien, Malta, Großbritannien bis Südamerika, den USA und Kanada.

Auf Cloud Security und Awareness kommt es 2023 an

Was sich 2023 und darüber hinaus ändern wird? Angriffe werden immer Cloud-lastiger. Letztendlich müsse man die neuen Herausforderungen in der Cloud nicht nur beobachten, sondern auch verstehen – das gilt für alle Beteiligten. „Die Technik-Teams müssen sich der Risiken bewusstwerden und die Endanwender mit entsprechenden Awareness-Schulungen auf die Bedrohung vorbereiten“, appelliert Hofmann. Hornetsecurity misst Schulungen einen hohen Stellenwert bei und bietet so selbst auch Security Awareness Trainings an. „Hier geht es nicht nur darum, dass der Nutzer nicht auf eine Attacke, beispielsweise eine Phishing-Mail reinfällt, sondern er wirklich trainiert, mit einer Zugriffsberechtigung richtig umzugehen.“

Protection- und Backup-Profi

Neben der „365 Total Protection“-Expertise, wenn es um die Cloud-Sicherheit bei Microsoft 365 geht, unterstützt Hornetsecurity auch bei nachhaltiger Datenspeicherung. Diese wird jeweils regional in den eigenen Rechenzentren angeboten. Ein Trick: Hornetsecurity kann die Festplatten, auf welchen die Daten gespeichert sind, steuern. Laufen zwei oder mehrere Festplatten parallel in verschiedenen Rechenzentrumsabteilen, wird die vollgeschriebene abgeschaltet, die Kopie ist gesichert. Ergo läuft die „Online“-Platte weiter, während die andere ruht. Einmal monatlich wird überprüft und abgeglichen, ob auch alle Daten gespeichert und gesichert sind. Braucht der Kunde Zugriff auf die Daten, wird das Spin-up in Sekundenschnelle zur Verfügung gestellt – und man spart Strom.

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Hornetsecurity aktualisiert Partnerprogramm und präsentiert neue Tools

Im vereinfachten Partnerprogramm wurden die Partnerstufen vereinheitlicht. Es umfasst Managed Services (MSP) und das Projektgeschäft. Partner können die Dienste von Hornetsecurity mit geringem Aufwand und ohne eigene Investition anbieten. Im Rahmen des neuen Partnerprogramms stellt der Anbieter eine neue, automatisierte Lösung für die Migration von Postfächern sowie den QR-Code-Analyzer vor. Untersuchungen des Hornetsecurity Labs haben ergeben, dass Cyberkriminelle immer häufiger gefälschte QR-Codes einsetzen, um an vertrauliche Daten zu gelangen. Der QR-Code-Analyzer ermittelt beispielsweise, ob der Code auf eine bösartige Website verweist oder sich ein versteckter Code in Bildern befindet. Auch auf die Zunahme von Phishing-Angriffen reagiert man mit dem Feature „Secure Link“. Diese tragen dazu bei, insbesondere Ransomware-Angriffe zu verhindern, indem E-Mail-Links vor dem Öffnen erst mal durch einen sicheren Web-Gateway laufen.

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