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Notlösung Preselect
Sollte ein Komplettanschluss einmal nicht verfügbar sein, so kann der Partner mit bundesweiter Flächendeckung einen Preselection-Tarif buchen. „Die Zahl der Preselections ist nicht so drastisch zurückgegangen, wie man das vielleicht fälschlicherweise vermuten würde. Natürlich legen wir bei Komplettanschlüssen jedes Jahr 30 bis 50 Prozent im Wachstum zu, aber auch eine gleichbleibende Auftragslage bei Preselection zeigt, dass hier noch Potenzial vorhanden ist bei Endkunden“, sagt der Vorstandschef.
Des weiteren bieten die Hofer Kunden mit reinen IP-Anschlüssen ISDN over SIP an. Dieses Sprachprodukt benötigt einen beliebigen Internetanschluss und steht zudem auch für Kabelnetzanbieter als Resale-Variante zur Verfügung. Zudem schließt HFO ebenfalls Business-Provider an, die eine Trunk-Verbindung benötigen, um ihren Verkehr abzuwickeln. Dabei stellt der TK-Anbieter sowohl Rufnummern, Sprachterminierung als auch Telefonbucheinträge für diese Partner bereit.
Keine Centrex-Produkte mehr
Abschied genommen hat HFO von den Centrex-Produkten. „Die technischen Herausforderungen sind für einen mittelständischen Carrier in keinem Verhältnis zu den Markt-Chancen. Wir werden ein solches Produkt künftig allenfalls als Vermittlungsprodukt anbieten, das wir fremdvermitteln“, stellt Hager als Verantwortlicher für das gesamte Produktportfolio im Resale-Kanal klar.
Ebenso wie Centrex werden die Area-Produkte eingestellt. Letztere waren ursprünglich gedacht Gebiete via SDSL und SIP-Telefonie zu versorgen, in denen ein Komplettanschluss nicht einfach zu realisieren war. „Wir bereinigen hier unsere Produktlinien um alle experimentellen Produkte und konzentrieren uns auf Standards, die wir dafür in den Prozessen stetig weiter verbessern können.“
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