Initiative zur Stärkung des Business-Segments Gerrit Povel soll Absatz von Samsung-Notebooks ankurbeln

Redakteur: Christian Träger

Für das Jahr 2009 hat sich Samsung vorgenommen, die Absätze im Bereich der Business-Notebooks deutlich zu erhöhen. Dafür hat das Team um den neuen Sales Manager Gerrit Povel eine Reihe von Maßnahmen auf den Weg gebracht.

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Notebooks sind seit einiger Zeit die treibende Kraft im PC-Markt und versprechen auch in Zukunft noch gute Umsätze. Samsung möchte diesen Trend auch verstärkt im Segment der Business-Notebooks in bare Münze verwandeln. Dabei helfen soll der Fachhandel im Rahmen des Samsung-Partnerprogramms.

Mit einer B2B-Initiative will der neue Sales Manager Gerrit Povel rund 160 Fachhändler für die Stufen Select- und Premier-Partner gewinnen. Diese präsentieren im Rahmen als Samsung Mobile Solution Center (SMSC) Notebooks und Zubehör speziell für die Business-Klientel. »Gravierende Änderungen am Partnerprogramm waren nicht notwendig«, erklärt Povel, der seit Anfang September 2008 die Stelle des Sales Managers B2B Mobile Computing bei Samsung bekleidet. »Allerdings haben wir das bestehende Partnerprogramm durch einige Anpassungen noch attraktiver gemacht.«

Verbesserungen im Detail

Besonders attraktiv sind die verschiedenen Bonus-Modelle: Anhand der Zielvorgaben für den jeweiligen SMSC-Partner wird zunächst der Ziel-Bonus ermittelt, der anteilig und überproportional wachsend ab 80, 100 und 120 Prozent Zielerreichung ausgezahlt wird.

Unabhängig vom Umsatz erhält der Partner zudem einen Qualitäts-Bonus, der ausgeschüttet wird, wenn zum Beispiel die Mitarbeiter von Samsung angebotene Schulungen besuchen oder die Notebooks im Solution Center attraktiv präsentiert werden. Zusätzlich gewährt das Unternehmen einen so genannten Hotseller-Bonus. Dieser gilt für den Verkauf von monatlich definierten Hotseller-Modellen, für die – ebenfalls unabhängig von einer Umsatzgrenze – pro Gerät drei Prozent als Back-End vergütet werden.

Im Bereich der Produkte hat das Unternehmen auf das Feedback der Partner reagiert und das Portfolio erweitert. Rund doppelt so viele Geräte können die SMSC-Partner zukünftig den Kunden anbietet. Ins Programm wandern dabei auch Geräte aus dem Retail-Programm, mit denen zum Beispiel kleine Unternehmen im SMB-Segment gewonnen werden sollen.

Darüber hinaus wurde das Demoprogramm aufgestockt, das nun drei bis vier Programme enthält. Je nach Partnerstufe können Händler hier zwischen drei und fünf Geräte zu Vorführzwecken anfordern. Neuen Partnern stellt der Hersteller darüber hinaus ein so genanntes Welcome Package zur Verfügung, das unter anderem einen Aufsteller beinhaltet, mit dem sich ein Notebook samt Informationsmaterial ansprechend präsentieren lässt.

Betreuung im Haus

Für die persönliche Betreuung der Select und Premium Partner steht bei Samsung ein zehnköpfiges Team bereit, das in die Vertriebsbereiche Nord, Süd, Ost, West und Mitte gegliedert ist. Certified Partner können dagegen auf ein Telesales-Team zurückgreifen, das aus drei Personen besteht.

Die Stufe der Select-Partner ist an einen Umsatz von 100.000 Euro mit Samsung-Notebooks und Zubehör geknüpft, während Premium-Partner mindestens 250.000 Euro Umsatz mit mobilen Samsung-Rechnern erreichen sollten. Einzelheiten zu den weiteren Leistungen des Partnerprogramms, zu denen unter anderem die Weiterleitung von Leads, Werbekostenzuschüsse oder auch ein optionaler Lagerkostenausgleich gehören, bietet die Partner-Website des Herstellers.

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