Neue Gesichter im Executive Council und Channel Development FSC kämpft mit personellen Veränderungen um verlorene PC-Marktanteile

Redakteur: Katharina Krieg

Das Personalkarussell beim Hersteller Fujitsu Siemens Computers (FSC) dreht sich gerade mit rasanter Geschwindigkeit. Peter Eßer, der langjährige Leiter der Conumer-Sparte, verlässt das Unternehmen und macht Platz für zwei aufstrebende Manager. Und auch die Channel-Verantwortung liegt bei FSC in neuen Händen. Die Ursache für die umfangreichen personellen Veränderungen könnte der aktuelle Verlust von PC-Marktanteilen sein.

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Peter Eßer verlässt das Executive Council von FSC. Rund zwei Jahrzehnte war er dem Konzern treu, zuletzt als Leiter der Bereiche Consumer & Devices sowie Supply Operations bei FSC. Den Grund für die Trennung wollte der Hersteller nicht nennen. Klar ist aber, dass die beiden von ihm betreuten Geschäftszweige nun aufgeteilt werden.

Die Verantwortung für die Consumer & Devices-Unit übernimmt mit sofortiger Wirkung der bisherige Leiter des privaten Endkundengeschäfts, Herbert Schönebeck. Seit 2002 gehört er zur FSC-Hardware-Mannschaft. Nun kommen für ihn als Senior Vice President die Bereiche Displays und Peripheriegeräte hinzu. Den zweiten Part, die Supply Operations, übernimmt Heribert Göggerle, der bereits seit 1999 für FSC tätig ist. In dieser Funktion arbeitet er vor allem an Strategien für bessere Kundenzufriedenheit.

Um die Belange des Handels kümmert sich ab sofort Darius Kranzkowski. Als Leiter Channel Development ist er für die Marketing-Programme, Veranstaltungen, Schulungen und Zertifizierungen für die Reseller von FSC-Produkten verantwortlich. Der Wirtschaftsingenieur, der seit 2005 für FSC tätig ist, verspricht Zukunftssicherheit, eine klare Strategie und verlässliche Entwicklungsperspektiven für die FSC-Händler.

Auf sämtlichen Neuzugängen lastet derzeit ein hoher Druck, denn die aktuellen Zahlen für den PC-Markt sehen für FSC alles andere als rosig aus. Wie die Gartner-Analysten berichten, erlebte der EMEA-Markt im zweiten Quartal einen Aufschwung von zwölf Prozent, der an dem deutschen Hersteller allerdings vorbei ging. Konnte sich FSC im vergleichbaren Vorjahreszeitraum noch 6,6 Prozent Marktanteil sichern, sind es mittlerweile nur noch 5,9 Prozent.

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