Vernetzungsaspekt im Vordergrund

Emendo gründet Systemhaus-Gruppe

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Das leistet Emendo

„Bei den Wünschen an uns spielte der Einkauf gar keine Rolle. Wichtig war den Systmhäusern vor allem die Vernetzung untereinander sowie der Know-how-Austausch“, so der Emendo-Geschäftsführer. „Die Rolle von Emendo ist es dabei, das Marketing der Mitglieder voranzutreiben.“ Konkret heißt dies, für die Gruppe Imagebroschüren zu erstellen. Die Systemhäuser wollen ihre Leistungen regional vermarkten und die Services für ihre Kunden verständlich dargestellt haben. Gemeinsam mit Emendo werden außerdem weitere Marketing-Themen erarbeitet, für welche die Zentrale Werbung erstellt. Geplant ist es, rund zehn Inhalte pro Jahr zu puschen. Die Mitgliedschaft beinhaltet ebenfalls eine einmalige Überarbeitung der Corporate Identity, also des Briefpapiers, der Visitenkarten et cetera.

Zweimal jährlich wird im Namen der Partner ein Kundenmagazin produziert. Der Inhalt ist mit zuvor mit den Mitgliedern abgestimmten Themen für alle angeschlossenen Unternehmen gleich gestaltet, doch die vier äußeren Heftseiten werden individuell gedruckt und lassen den jeweiligen Händlern Gestaltungsspielraum.

Auch wenn die Systemhausgruppe ein eigenes Logo hat (siehe Bildergalerie), soll dieses nicht den Außenauftritt der einzelnen Systemhaus-Partner prägen. Das Augenmerk bleibt stets auf der Marke des jeweiligen Unternehmens.

Emendo ist zudem verantwortlich, vier Arbeitswochenenden im Jahr zu organisieren. Pro Veranstaltung sollen dabei zwei Hersteller oder Dienstleister eingeladen werden, welche die Partner als interessant ansehen. Keinesfalls soll das Ganze jedoch in einer „Hausmesse ausarten“. Mit Stefan Heitkamp hat Emendo einen Mitarbeiter im Team aufgenommen, der sich ausschließlich um die Belange der Systemhauspartner kümmert.

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Bei Emendo kostet eine Kooperationsmitgliedschaft für ein Ladengeschäft 64 Euro im Monat, ein Systemhaus zahlt für die gesonderten Leistungen monatlich 249 Euro. „Das klingt erst einmal nach viel Geld“, sagt Vogtschmidt. „Doch können uns die Systemhäuser dafür als individuelle Marketing-Agentur nutzen, was normalerweise weitaus teurer wäre. Für uns wiederum lohnt es sich, weil wir viele Dinge standardisieren können. Ein weiterer Vorteil von Emendo ist zudem, dass wir gegenüber vielen anderen Marketing-Agenturen uns im IT-Umfeld auskennen.“ Laut dem Geschäftsführer sprechen eine Vielzahl von Aufnahme-Anfragen bereits für den Erfolg der eingeschlagenen Strategie.

Beim Vater des Computers

Der offizielle Start der Gruppe war zum Jahresbeginn. Das erste gemeinsame Arbeitswochenende fand Mitte Januar in Hünfeld statt. Im Rahmen der Veranstaltung wurde das nahegelegene Konrad Zuse Museum besucht. Zuse gilt als Vater des Computers. Er stellte 1941 die erste voll funktionsfähige programmgesteuerte und frei programmierbare Rechenmaschine der Welt vor.

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