Multichanel-Strategie sowie Smarthome und Mobilfunk als Treiber Electronic Partner setzt auf vielseitige Strategien
Bei den Geschäftszahlen muss die Fachhandelskooperation Electronic Partner im Vergleich zum Vorjahr Abstriche machen. Dennoch schließt der Verbund nach einer Reihe von personellen Umstrukturierungen gut ab. Dieses Jahr rückt das Online-Geschäft mehr in den Fokus.
Anbieter zum Thema

Ende Februar trafen sich die Mitglieder der Fachhandelskooperation Electronic Partner (EP) in Düsseldorf. Dort gab die Zentrale einen Überblick über das vergangene Geschäftsjahr und ebnete den Weg für zukünftige Strategien.
Die Marke EP: profitierte 2013 unter anderem von der Initiative „HomeSmartHome“. Neben einem Provisionsmodell für den Fachhandel stand eine breit angelegte Endverbraucherkampagne im Mittelpunkt, um das Thema Vernetzung voranzutreiben. Diese wird 2014 durch verschiedene Marketing-Aktionen fortgeführt.
Um die Landengeschäfte der Partner vor Ort zu stärken, setzt die Kooperation zudem auf einen 360-Grad-Marketing-Ansatz. Die angeschlossenen Händler sollen durch Print, Online und PoS-Maßnahmen unsterstützt werden, ihre Position auszubauen. Hierbei helfen Instrumente wie ein umfassender Online-Katalog oder das digitale Verkaufs- und Beratungstool „Virtual Shelf“. Letzteres soll die Sortimentsvielfalt der Fachhändler erhöhen.
Die Verbundgruppe verzeichnet für das vergangene Geschäftsjahr in Deutschland einen Zentralumsatz von 1,504 Milliarden Euro. „2013 war wie prognostiziert ein schwieriges Jahr ohne tragende Impulse von außen“, sagt Friedrich Sobol, Vorstand Electronic Partner. „Um uns auf die veränderten Marktbedingungen einzustellen, haben wir im vergangenen Jahr eine umfassende interne Umstrukturierung vorgenommen. Somit können wir flexibel und schnell auf die aktuelle Branchensituation reagieren und festigen in 2014 eine nachhaltig starke Position im Markt. Auf diese Weise sind wir auch für eine mit Sicherheit bewegte Zukunft bestens aufgestellt.“
Mobilfunk treibt
Dass EP mit dem Ergebnis hinter dem Vorjahr zurückbleibt, schreibt der Verband dem stark eingebrochenen TV-Markt zu. Dennoch konnte die Verbundgruppe in einzelnen Bereichen über dem Marktdurschnitt wachsen. So zählten Elektro-Großgeräte zu den Wachstumstreibern. Ebenfalls hervorzuheben ist die Entwicklung im Mobilfunk. Die Steigerung zum Vorjahr bei den verkauften Stückzahlen lag hier bei fast 60 Prozent.
„Das starke Wachstum im Mobilfunkbereich ist auch auf unsere Initiativen in diesem Bereich zurückzuführen. So haben wir mit Easy-Tel ein Prepaid-Produkt auf den Markt gebracht, das einfach in der Vermarktung für den Fachhandel und attraktiv für Verbraucher ist“, führt Sobol aus. Diesen Weg will die Kooperation auch weiterhin konsequent ausbauen. Entsprechend hat sie mit „smile mobile“ ein weiteres eigenes Produkt gelauncht – diesmal für Postpaid-Kunden.
Das hauseigene Versicherungs- und Garantieprodukt „easySchutz“ steht den Fachhändlern in der Verbundgruppe ebenfalls neu zur Verfügung. Die positive Entwicklung im Mobilfunk hat für Sobol auch strategisch eine hohe Bedeutung: „In der Unterhaltungselektronik verschmelzen die Segmente TV und Mobile Devices immer stärker. Daher ist es für uns entscheidend, dass unsere Mitglieder sich eine starke Ausgangsposition im immer wichtigeren Mobilfunkmarkt sichern. Damit ist die Basis geschaffen, kommende Produktbereiche erfolgreich zu vermarkten.“
(ID:42565867)