Microsofts Herstellersupport endet bald Ein Drittel der KMU müssen Office-Pakete aktualisieren
Mehr als ein Drittel der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) arbeiten auf veralteten Versionen von Microsoft Office. Teilweise werden diese heutzutage schon nicht mehr vom Hersteller unterstützt. Bei Office 2010 kommt das Support-Ende in knapp einem halben Jahr. Hier tut sich eine Chance für den Fachhandel auf.
Anbieter zum Thema

Am 13. Oktober 2020 endet der Herstellersupport für Microsoft Office 2010. Immer noch wird diese Software von rund einem Drittel der kleinen Unternehmen hierzulande genutzt. Dass die Umsetzung nur schleppend vorangeht, zeigt eine Studie von Intra2net. Der Groupware- und Security-Anbieter hat sich dazu über 1.300 PC-Arbeitsplätzen in KMUs genauer angesehen.

Das Fazit: Die jüngste Variante, Office 2019, spielt noch eine untergeordnete Rolle. Auch wenn sie ihren Anteil im Vergleich zum Vorjahr von zwei auf acht Prozent ausbauen konnte. In KMU dominiert Office 2016 mit einem Anteil von 34 Prozent, gefolgt von Office 2013 mit 22 Prozent.
„Demnächst endet der Herstellersupport und eine Nutzung von Office 2010 ist in professionell arbeitenden Unternehmen eigentlich nicht mehr vertretbar“, mahnt Steffen Jarosch, Vorstand der Intra2net AG. „Nimmt man die noch verbliebenen Office-2007-Nutzer hinzu, so besteht in 36 Prozent der kleinen Unternehmen in den kommenden Monaten dringender Handlungsbedarf – die Uhr tickt hier bereits ziemlich laut. Häufig steht in diesem Zuge dann auch ein Umstieg beim Exchange-Server auf der Agenda.“
(ID:46498218)