Es wird immer noch gedruckt – nur eben weniger. Die Hersteller und der Channel reagieren darauf durch den Aufbau integrierter Lösungen aus Drucksystemen, Scannern, Software und Services, die ihre Kunden bei der Digitalisierung und der Automatisierung unterstützen.
Das Drucken ist heute nur noch ein Teil eines komplexen Dokumentenmanagements. Diese Transformation adressieren Hersteller und Partner mit entsprechenden Lösungsangeboten.
Das komplett papierlose Büro ist immer noch eine Utopie, oder eher eine Dystopie für die Drucker- und Papierhersteller. Tatsächlich wird in deutschen Unternehmen und vor allem Behörden immer noch viel gedruckt. Nur eben jedes Jahr weniger. Denn die Digitalisierung schreitet mit Entwicklungen wie der E-Rechnung voran. Das zeigt sich auch am sinkenden Absatz von Druckern und Multifunktionsgeräten. Laut dem Worldwide Quarterly Hardcopy Peripherals Tracker von IDC ist der weltweite Absatz dieser Geräte im zweiten Quartal erneut um sieben Prozent gesunken, wobei der Rückgang in Westeuropa sogar noch stärker ausfällt.
Privat wird weiterhin gedruckt
Millennials und Angehörige der Gen Z gelten als Drucker-Muffel. Laut einer aktuellen GfK-Studie im Auftrag von HP ist das aber nicht der Fall: 58 Prozent der Unter-25-Jährigen drucken für Schule oder Studium und auch bei rund der Hälfte der 25- bis 44-Jährigen wird der Drucker im Homeoffice genutzt. Auch der Fotodruck bleibt relevant: 26 Prozent aller Befragten drucken für sie wichtige Bilder lieber aus, statt sie nur auf dem Smartphone zu behalten. Daher rangiert das drahtlose Drucken vom Mobilgerät aus hoch auf der Prioritätenliste beim Gerätekauf.
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