Kommentar zu den Nutzen von Software-Investitionen „Die Zeit für Software-Lizenzen ist vorüber“

Autor / Redakteur: von Hans-Christian Boos, Arago / Dr. Andreas Bergler

Gleich, ob eine Software vor Ort installiert oder im Rahmen von Cloud-Modellen bereitgestellt wird: Die Nutzung der Software bleibt ein purer Kosten- und Risikofaktor für den Kunden.

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Hans-Christian Boos, Gründer und Vorstand der Arago AG
Hans-Christian Boos, Gründer und Vorstand der Arago AG

Alle Software hat einen Preis, der wie jede andere Investition über die angenommene Nutzungsdauer abgeschrieben wird. Egal, ob sie tatsächlich so lange genutzt wird, egal, ob sie den versprochenen Nutzen bringt, egal, ob das Einführungsprojekt überhaupt gelingt. Hat der Verkäufer seinen Abschluss erst einmal gemacht, heißt es: volles Risiko für den Anwender.

Auch das Aufkommen von Cloud-Modellen wie Software as a Service hat daran nichts Grundsätzliches geändert. Zwar wird dabei nur noch abgerechnet, was tatsächlich genutzt wird. On demand können die Abonnements pro User und Monat an den Bedarf angepasst werden. Besonders progressive Anbieter haben gar ein Pay-per-Use-Preismodell, bei dem nur der tatsächliche Geschäftsvorfall bezahlt wird. Aber auch hier bleibt die Softwarenutzung ein purer Kostenfaktor für den Kunden, und der Verkäufer freut sich am Monatsende über einen möglichst hohen Zählerstand auf der „Wasseruhr“ der Software.

Erst der Blick auf den geschäftlichen Nutzen, den der Anwender durch die Software gewinnt, bringt den entscheidenden Perspektivwechsel. Ob aus der Cloud bezogen oder im Rechenzentrum des Kunden installiert, im Geschäftsmodell der Zukunft muss der Anbieter kaufmännische Verantwortung für den Softwareeinsatz übernehmen.

Ein Geschäftsmodell, das eine echte Win-Win-Situation entstehen lässt, setzt eine geeignete Messgröße für den kaufmännischen Erfolg voraus. Für unser Automatisierungswerkzeug Arago Autopilot for IT Operations haben wir diese gefunden: Die Ersparnis durch die automatisierte Bearbeitung von Incidents im IT-Betrieb des Kunden. Dieser zahlt pro automatisiert durchgeführter Aufgabe, und zwar immer genau die Hälfte der Kosten, die bislang für die manuelle Durchführung angefallen sind. Über entsprechende Kennzahlen verfügt heute jedes Rechenzentrum, auch stehen Branchen-Benchmarks zur Verfügung. Aus teuren Investitionen wird so ein gemeinsames Profitieren vom Nutzen der Anwendung. ?

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