Channel Fokus: Die Cloud Der Cloud-Wettkampf in der Hyperscaler- und KI-Ära
Anbieter zum Thema
Der KI-Boom wirft Fragen zu Prompt-Daten auf und treibt den Cloud-Markt vor sich her. Es knirscht: Hyperscaler bemühen sich, mit souveränen Clouds zu punkten. EU-Anbieter, die den Marktgiganten hinterherhinken, lassen deren Argumente nicht gelten.
Die Abhängigkeit von Cloud-Diensten, selbst aus befreundeten Staaten, wird mitunter als strategisches Risiko wahrgenommen. Dies fördert das Wachstum des Cloud-Marktes, der verstärkt auf Souveränität und Kontrolle setzt. Unternehmen suchen maßgeschneiderte Lösungen, die lokale Gesetze einhalten und Datensicherheit gewährleisten. Hybride Cloud-Modelle gewinnen an Bedeutung, da sie Flexibilität und Kontrolle bieten. Insgesamt wird der Cloud-Markt zu einem strategischen Feld, in dem Unabhängigkeit und Transparenz wichtiger werden. Doch es ist wegen bestehender Erfolgsfaktoren (siehe Kasten) nicht einfach, den dominierenden Hyperscalern etwas entgegenzusetzen. Und die Frage ist berechtigt, inwieweit das überhaupt nötig ist – das Meinungsspektrum ist hier größer als so mancher Marktakteur wahrhaben will.
Alternativen zu Hyperscalern
Zu den großen Playern in Deutschland zählt in diesem Zusammenhang T-Systems. Christine Knackfuß-Nikolic arbeitet dort als Chief Sovereignty Officer, und sie bringt auf den Punkt, was den Markt derzeit umtreibt: „Europa braucht eine echte Alternative zu globalen Hyperscalern.“ Knackfuß-Nikolic verkennt aber nicht die Tatsache, dass die eigentliche Herausforderung für viele Kunden darin besteht, dass es keine europäische Plattform gibt, die ihren Erwartungen hinsichtlich Leistung, Funktionsumfang und Benutzerfreundlichkeit entspricht.
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich und lesen Sie weiter
Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie registriert sein. Die kostenlose Registrierung bietet Ihnen Zugang zu exklusiven Fachinformationen.
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen