So werden Data-Loss-Prevention-Lösungen wirklich effizient: Tipps von Symantec Die 10 wichtigsten Regeln gegen Datenverlust
Lösungen für Data-Loss-Prevention sind nur so gut, wie die Menschen in den Institutionen, die sie einsetzen. Symantec hat „Zehn goldene Regeln“ für den Arbeitsalltag zusammengefasst, mit denen KMUs dem Datenabfluss vorbeugen können.
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Der Verlust geschäftskritischer Informationen rangiert an erster Stelle unter den Existenzängsten von kleinen Unternehmen. Dies hat Symantec in der aktuellen Studie „2010 Global SMB Information Protection Survey“ herausgefunden. Ein Fazit der Studie war, dass KMUs zwar die Bedrohungen richtig einschätzen und auch die Risiken für ihre Unternehmenssicherheit kennen, aber dennoch kaum Konsequenzen in Form ausreichender Schutzmaßnahmen aus diesem Wissen ziehen.
Der Security-Anbieter hat deshalb die wichtigsten organisatorischen Maßnahmen in „Zehn goldenen Regeln“ für den firmeninternen Datenschutz zusammengefasst:
1. Risiken erkennen, derenTragweite definieren und Menschen und Prozesse einbeziehen.
2. Sicherheitsrichtlinien erstellen, Standards als Checkliste nutzen. Kriterien: Richtlinien nach Nutzer, Art der Inhalte, Speicherort und Netzwerkkommunikation unterscheiden.
3. Anwender sind neben Mitarbeitern auch Lieferanten, Kunden und Geschäftspartner. Wer soll welche Befugnisse besitzen?
4. Die Inhalte sollten nach dem Grad der Vertraulichkeit unterschieden werden. Es sollte zwischen verschiedenen Arten von Informationen differenziert werden. Für jede Kategorie sollten geeignete Schutzmaßnahmen entwickelt werden.
5. Inhalte werden unterschieden in öffentliche und sensible Inhalte, sowie in Inhalte, die das Wissenskapital des Unternehmens darstellen und personengebundene Daten.
6. Speicherort und Kommunikation: Desktops, mobile Endgeräte und Netzwerkkommunikation einbinden.
7. Richtlinien für die Krisenkommunikation erstellen.
8. Richtlinien implementieren und deren Einhaltung kontrollieren. Dazu gehören auch Schulungen.
9. Know-how der Anwender um eine Technologie ergänzen, die die Einhaltung der Richtlinien kontinuierlich und automatisch überprüft.
10. Verantwortlichkeiten klar definieren.
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