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Konzept fand bei Herstellern und Händlern großen Anklang Devil zeigte sich auf der »Devil-Visions« mit neuem Profil

| Redakteur: Regina Böckle

Lange Schlangen am Eingang, schon vor der offiziellen Eröffnung, schickes, aber dennoch familiäres Ambiente und zahlreiche Systemhäuser unter den Besuchern: Auf der Devil-Hausmesse, die unter dem Motto »Visions« stand, wurde der Wandel des Distributors greifbar.

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Bei Devil ins Rampenlicht gerückt: Projekte + Lösungen.
Bei Devil ins Rampenlicht gerückt: Projekte + Lösungen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Vor Jahren wirkte die Devil-Hausmesse noch rustikaler – und auch die Kundenklientel war weniger gemischt. Angesprochen auf das veränderte Image erklärte Devil-Chef Axel Grotjahn: »Wir haben intensiv an unseren Strukturen gearbeitet, das kommt jetzt offenbar zum Tragen.«

Dass der Distributor in der Kundenbreite gewachsen ist, war spätestens auf dieser Messe nicht mehr zu übersehen. An den Ständen der insgesamt über 70 Herstellerpartner herrschte den ganzen Tag über Hochbetrieb, die Aussteller waren zufrieden und äußerten sich vor allem lobend über die hohe fachliche Kompetenz der Besucher. »Wir gratulieren Devil zu einer außergewöhnlich gelungenen Veranstaltung. Selten habe ich auf einer Messe so viele gute Gespräche mit Partnern geführt«, so das Fazit von Microsoft-Partner-Account-Manager Anton Wörndl.

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»Wir bedienen inzwischen 8.000 Fachhandelspartner«, so Grotjahn. Rund 1.600 von ihnen waren zur Messe gekommen. »Das hat unsere Erwartungen übertroffen«, freute sich der Gastgeber.

»Es gibt hier in der Region nur wenige Veranstaltungen dieser Art«, berichtete ein Systemhauspartner, der mit zwei Mitarbeitern vor Ort war, »deshalb nutzen wir diese Gelegenheit, um mit einigen Herstellern zu sprechen und auch unsere Ansprechpartner von Devil zu treffen.«

Doch nicht nur an den Messeständen war der Andrang groß, auch die Workshops und Vorträge waren gut besucht, insbesondere zu den Themen rechtssicherer Online-Shop, Service-Verträge und Forderungsmanagement. Als weiterer Publikumsmagnet entpuppten sich außerdem die vier Livingroom- und Office-Umgebungen, in denen zahlreiche Musterlösungen live vorgestellt wurden.

Ganz in der Tradition aller Devil-Events mangelte es jedoch auch dieser Veranstaltung nicht an unterhaltsamen und – vor allem gegen den späteren Party-Abend – ausgelassenen Einlagen. Feiern konnte man in Braunschweig schon immer gut, und es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Eingliederung in den holländischen Mutterkonzern Tulip, die im Sommer 2006 erfolgte, daran etwas ändern wird.

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