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Nedfield hat Probleme – Devil nicht
Die Gründe für Nedfields drakonischen Eingriff in das Devil-Geschäft sind vermutlich der eigenen Not geschuldet. Diese Gesellschaft hatte die Aufgabe, Devil an die Börse zu bringen. Ob damit der Börsengang endgültig ad acta gelegt wird, ist bis zur Stunde noch unklar.
Klar ist jedoch: Bislang ist im Nedfield-Konzern nur die Tulip Beteiligungs GmbH von der Insolvenz betroffen, nicht die Muttergesellschaft. Und auch Devil hat keinerlei finanzielle Probleme und kann von dem Insolvenzverfahren gegen die Holding nur profitieren.
»Wir haben die entscheidenden Schritte eingeleitet, um das Devil-Geschäft autark weiterzuführen. Ohne unser Verschulden hat es in den letzten Tagen viel Unruhe und Spekulationen gegeben. Jetzt können wir uns darauf konzentrieren, unser erfolgreiches Geschäft fortzusetzen und nachhaltig zu organisieren. Unsere Zahlen sehen gut aus und damit haben wir beste Argumente für die zukünftige Entwicklung«, so Axel Grotjahn, der alte und neue Vorstand und CEO der Devil AG.
Für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2008/2009, also vom 1. Juli bis 31.12. 2008, meldet die Devil AG einen Umsatz in Höhe von 173,3 Millionen Euro und ein vorläufiges positives EBIT von 1,33 Millionen Euro auf Basis konsolidierter Zahlen, also inklusive der Tochtergesellschaften.
Was halten Sie von den aktuellen Geschehnissen bei Devil? Wie zuverlässig funktionierte in den vergangenen Monaten die Zusammenarbeit mit dem Distributor? Diskutieren Sie darüber im Händler-Forum von IT-BUSINESS.
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