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Samsung Origami-Printer Der Drucker, der aus dem Drucker kam

| Redakteur: Peter Koller

Die meisten Drucker sind graue Kisten aus Plastik. Das dem nicht so sein muss, hat Samsung bewiesen: Mit gleich drei Printern der anderen Art hat der koreanische Konzern Gold bei den IDEA-Awards gewonnen.

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Mit dem Origami Printer hat Samsung einen Gold Award bei IDEA 2013 gewonnen
Mit dem Origami Printer hat Samsung einen Gold Award bei IDEA 2013 gewonnen
(Samsung)

IDEA (International Design Excellence Awards) ist einer der renommiertesten Preise für Industrie-Design. Samsung konnte in diesem Jahr mit drei außergewöhnlichen Druckern auch drei Gold-Awards in der Kategorie Concepts & Prototypes einheimsen.

Am meisten sticht dabei der Origami-Printer heraus. Dessen Gehäuse besteht aus einem speziell gestanzten Karton, der sich zu einem Druckergehäuse falten lässt. Auf den Karton aufgedruckt ist dabei die Anleitung, wie man dabei vorgehen muss (siehe auch Video am Ende des Beitrags). Und natürlich lässt sich das Papp-Gehäuse auch individuell bedrucken.

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Die Idee zum Origami-Drucker kam Designer Seungwook Jeong, als er Donuts eingekauft hat. Die wurden direkt vor seiner Nase in einen Karton gepackt, was bei ihm einen Aha-Effekt ausgelöst hat: „Es ist einfach, sympathisch und umweltfreundlich.“ Allerdings musste noch das Problem gelöst werden, das Gehäuse wasser- und feuerfest zu bekommen. Wie das genau gelang, darüber schweigt sich Samsung allerdings aus.

Dem Origami-Printer zur Seite steht das Konzept Mate. Dabei handelt es sich um einen Drucker, der sich mit verschiedenen farbigen Panels an die individuellen Bedürfnisse anpassen und vom Aussehen her immer wieder verändern lässt. Dritter im Bunde ist Clip. Hier liegt die Besonderheit in einem Gehäuse, das sich ohne Schrauben zusammensetzen lässt. Statt dessen kommen einfach Clips zum Einsatz, die einrasten und so die einzelnen Teile zusammenhalten.

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