Software as a Service vs. Standardsoftware – welche Lösung rechnet sich CRM, ERP & Co. – ist SaaS bei klassischer Unternehmenssoftware eine Alternative?

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Im Rahmen einer Studie hat Myfactory, Hersteller von ERP-, CRM-, FiBu-, PPS-, MIS-, HRM- und B2B-Unternehmenssoftware, jüngst die Kostenaspekte bei Einführung und Betrieb von SaaS-Lösungen im Unternehmenssoftware-Umfeld untersucht und in Relation zum Aufwand einer klassischen Installation der Systeme im Unternehmen gesetzt.

Anbieter zum Thema

Myfactory International bietet bereits seit 2007 seine komplette Unternehmenssoftware Myfactory.BusinessWorld als Software as a Service (SaaS) an. In einer aktuellen Studie hat Myfactory nun die Kostenaspekte von Einführung und Betrieb einer derartigen SaaS-Lösung untersucht und in Relation zum Aufwand bei der klassischen Installation im Unternehmen gesetzt.

Ausgewertet und verglichen wurden dabei die Daten von 43 Unternehmen, bei denen die Myfactory Module ERP (Enterprise Resource Planning) und CRM (Customer Relationship Management) im Einsatz sind. Die Ergebnisse basieren auf dem modellhaft zusammengefassten Vergleich der Einführungs- und Betriebskosten bei einem durchschnittlichen Myfactory-Kunden.

Betrachtet wurden die Faktoren Anschaffung, Integration und Verteilung (Installation), Infrastruktur und Wartung. Gegenübergestellt wird dabei der Kostenaspekt nach einem und nach drei Jahren in großen Unternehmen mit durchschnittlich 100 Arbeitsplätzen sowie kleinen Unternehmen mit durchschnittlich 10 Arbeitsplätzen. Die Ergebnisse sind eindeutig: Kleine Unternehmen entlasten ihr Budget im ersten Jahr um 75,8 Prozent und über drei Jahre betrachtet um 56,6 Prozent. Großunternehmen sparen 73,6 Prozent im ersten Jahr und 45,6 Prozent in der betrachteten Periode von drei Jahren.

Rene Meister, Geschäftsführer der Myfactory International GmbH, betont einen weiteren wichtigen Aspekt der Studie: „Die Vorteile des SaaS-Modells im CRM-Umfeld sind schon oft untersucht worden. Unsere Studie zeigt nun, dass diese auch für den ERP-Einsatz gelten. Gleichzeitig gibt es keine funktionalen Unterschiede zwischen intern betriebener und SaaS-Software mehr. SaaS-Lösungen sind deutlich schneller einsatzfähig als eine auf den eigenen Rechnern laufende, individuell angepasste Software. Mehr noch, da der Anwender von jedem beliebigen Ort aus auf sein System zugreifen kann, steigt seine Produktivität.“

weiter mit: Die Ergebnisse der Untersuchung im Detail

(ID:2022392)