Hybride ERP-Systeme Cloud, On-Premise oder beides?

Autor: Alexander Lehner

Die Pflege mächtiger ERP-Systeme verschlingt große Teile der IT-Ressourcen. AEB stellt ein Factsheet bereit, das die Vorteile von hybriden Systemlandschaften zeigen und den Unternehmen Kriterien zur Einsatzprüfungen an die Hand geben soll.

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Updaten, upgraden, warten: ERP-Systeme sind nicht gerade pflegeleicht.
Updaten, upgraden, warten: ERP-Systeme sind nicht gerade pflegeleicht.
(Bild: Pixabay)

Schafft eine Kombination aus Cloud- und On-Premise-Software die nötigen Freiräume für Zukunftsthemen wie Big-Data-Analysen? Ein Factsheet von AEB will zeigen, wie solche hybriden Systemlandschaften einen Ausweg aus der Ressourcenfalle bieten können und welche Kriterien Unternehmen vor einem Einsatz prüfen sollten.

Probleme von reinem On-Premise

Ein erheblicher Anteil der IT-Budgets ist heute durch ERP-Anwendungen gebunden, die meist als On-Premise-Installation laufen. Dies zieht Wartung und Pflege nach sich und verursacht somit Kosten. Auf der Führungsebene ist dies jedoch ein zweitrangiges Thema. Hier wird von den IT-Managern mehr in Sachen Zukunftsfragen wie Business-Intelligence, Kollaboration und bei der Kreation mobiler Apps für das Kundenumfeld erwartet. Wie können sich IT-Manager für diese Themen die nötigen Freiräume schaffen?

AEB sieht hier hybride ERP-Systeme als einen vorteilhaften Lösungsweg. Unternehmenskritische Leistungen der IT bleiben durch dieses System im eigenen Rechenzentrum und werden über Legacy Systeme erbracht. Erweitert werden diese um IT-Leistungen aus der Cloud. Laut AEB werden hier bislang hauptsächlich Standarddaten ausgelagert. Jedoch könnte gerade das Verschieben von Lösungen mit hoher Änderungsdynamik in die Cloud den Aufwand für Betrieb und Wartung minimieren. Dazu zählt der Bereich Außenwirtschaft, in dem internationale Abkommen, Regularien und Gesetze die Zoll- und Exportabwicklung beeinflussen. Die Anpassungen hier benötigen häufig Expertenwissen und sind somit aufwändig, so AEB. Ähnliches gilt für die Logistik, wo Kollaboration von Verladern, Logistikdienstleistern und Empfängern stets eine Rolle spielte – und nun häufig auch eine IT-Integration umfasst.

Auswahlkriterien

AEB stellt sich klar hinter hybride Systemlandschaften und wertet sie als die kostengünstigere Alternative zu On-Premise-Systemen. Doch neben der Kostenbetrachtung erläutert das Factsheet von AEB auch vier weitere Kriterien, die Unternehmen vor einer Entscheidung analysieren sollten: Integration in die Systemlandschaft, Funktionalität und Usability, Service und Fachkompetenz des Anbieters, sowie Datenschutz und Datensicherheit.

Das Factsheet steht unter www.aeb.com/hybrides-sap zum Download bereit.

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