Konsolidierter IT-Schutz für KMU Check Point bringt Infinity Spark auf den Markt

Von Barbara Gribl 3 min Lesedauer

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Phishing, Ransomware, gestohlene Anmeldeinformationen und DNS-Angriffe gehören zu den größten Bedrohungen. Check Point reagiert mit der Lösung „Infinity Spark“, zugeschnitten auf kleine und mittelständische Unternehmen (KMU).

Check Point Infinity Spark bietet konsolidierten IT-Schutz vor Bedrohungen für Netzwerke, E-Mail, Büro, Endgeräte und mobile Geräte in einer Plattform.(Bild:  Gorodenkoff - stock.adobe.com)
Check Point Infinity Spark bietet konsolidierten IT-Schutz vor Bedrohungen für Netzwerke, E-Mail, Büro, Endgeräte und mobile Geräte in einer Plattform.
(Bild: Gorodenkoff - stock.adobe.com)

E-Mails, mobile Geräte oder Netzwerke sind beliebte Einfallstore für potenzielle Cyberangreifer. Check Point möchte diese stärker sichern und bietet mit Infinity Spark IT-Schutz in einer Plattform an. Die Lösung integriert laut Hersteller eine optimierte Konnektivität mit 5G, WiFi und SD-WAN. Infinity Spark eignet sich für jede Unternehmensgröße, insbesondere für KMU. Laut dem unabhängigen Test- und Validierungsunternehmen Miercom weist Check Point eine Malware-Blockierungsrate von 99,7 Prozent auf und setzt diese Quote auch bei Infinity Spark um. Zudem enthält die Lösung die Quantum Spark 1.500 Pro Serie, die unter anderem WAN- und WLAN-Verbindungen in hoher Geschwindigkeit gewährleistet.

Kleine und mittelständische Unternehmen investieren im Vergleich zu den vergangenen Jahren mehr in IT-Sicherheit. „Angesichts des Mangels an Fachkräften benötigen diese Unternehmen jedoch eine Lösung, die einen umfassenden Schutz ohne komplizierte Einführungsprozesse bietet“, erklärt Eyal Manor, Vice President of Product Management bei Check Point Software Technologies. „Infinity Spark adressiert diese Herausforderung, indem es Sicherheit in einer Rundum-Plattform mit einem einfachen monatlichen Preisplan zusammenfasst.“

Durch Infinity Spark könnte auch bald das Leben für Managed Service Provider (MSP) einfacher werden. „In einigen Fällen wenden sich KMU an einen Managed Service Provider (MSP), um sich gegen IT-Angriffe zu schützen, wobei viele von denen einen Aufpreis für ihre Dienste verlangen“, führt Eyal weiter aus. Mit der neuen Lösung könne man die Betriebskosten von MSP um 50 Prozent senken: Infinity Spark bietet ein einheitliches Multi-Tenant-Management, durch welches vier Konsolen in ein Dashboard integriert werden können, mit Zero-Touch-Provisioning und skalierbaren Cloud-Services. Dies könne eine große Anzahl von KMUs im IT-Alltag unterstützen.

Was ist Zero Touch Provisioning (ZTP)?

Zero Touch Provisioning macht es möglich, an einem beliebigen Ort eine Netzwerk-Appliance zu installieren, ohne dass jemand lokal konfigurieren muss. Ein Neu- oder Austauschgerät kann zu einem Standort gesendet werden und dort von einem Mitarbeiter ohne IT-Kenntnisse physisch installiert werden. An dieser Stelle kommt die ZTP-Funktion ins Spiel, die die Konfiguration durchführt und die Verbindung zum Management-System herstellt. ZTP kann auch für die Einrichtung von Home-Office-Umgebungen hilfreich sein.

Infinity Spark ist eine erschwingliche Möglichkeit, End-to-End-Sicherheit für kleine und mittelständische Geschäftskunden anzubieten. Es bietet einen umfassenden Schutz für deren Mitarbeiter sowohl innerhalb als auch außerhalb des Büros. Mit der einheitlichen Management-Konsole von Check Point konnten wir den operativen Aufwand deutlich reduzieren.

Emiel Harbers, CTO bei Harbers ICT, Niederlande

„Die Infinity Spark-Suite wurde entwickelt, um KMU eine einfache, erschwingliche und integrierte Sicherheitslösung zu bieten, die sofort einsatzbereit ist“, erklärt Pete Finalle, Security Research Manager bei IDC. „Diese Lösung umfasst Netzwerk-, Cloud-, Mobil- und Endpunktsicherheit, einschließlich fortschrittlicher Bedrohungsabwehr, um KMU auf einfache Weise vor Sicherheitsrisiken zu schützen.“ Die Nachfrage im Markt ist schließlich da: „Hybrides Arbeiten hat die Sicherheit von KMU kompliziert und eine Nachfrage vereinfachter und konsolidierter Sicherheitsplattformen geschaffen“, sagt er abschließend.

Check Point hat erstmal nicht vor, die Lösung direkt an KMU-Kunden zu verkaufen – so die Äußerung von Unternehmensseite. Unter globaler Leitung von Shahar Divon möchte man sich allerdings mehr auf das Thema KMU konzentrieren und Vertriebspartnern dabei helfen, die Verbindung zu KMU-Kunden zu erleichtern. Andere Vertriebskanäle werden als MSP agieren und die Lösung als Teil des Serviceangebots bereitstellen. Check Point sieht sich als zu 100 Prozent auf den Vertrieb ausgerichtetes Unternehmen und habe nicht vor, dies in nächster Zeit zu ändern. Die Konzentration beim Go-to-Market liege derzeit auf größeren Unternehmen.

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