Ausbau des europäischen Geschäfts Bechtle übernimmt portugiesischen Systemintegrator RIS

Von Natalie Forell 2 min Lesedauer

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Bechtle verstärkt die Position in Portugal durch die Übernahme des Systemintegrators RIS 2048, bestehend aus den Marken RIS und Evoware mit umfassenden Consulting-Services. Damit geht die europäische Akquisitionsstrategie in eine neue Runde.

Bechtle weitet sich europäisch weiter aus und übernimmt den portugiesischen Systemintegrator RIS 2048 -–Sistemas Informáticos e Comunicações (RIS). (Bild:  Canva / KI-generiert)
Bechtle weitet sich europäisch weiter aus und übernimmt den portugiesischen Systemintegrator RIS 2048 -–Sistemas Informáticos e Comunicações (RIS).
(Bild: Canva / KI-generiert)

Bechtle hat die europäische Expansion mit einem weiteren Schritt vorangetrieben: Der IT-Dienstleister aus Neckarsulm übernimmt den portugiesischen IT-Systemintegrator RIS 2048 – Sistemas Informáticos e Comunicações (RIS) mit Hauptsitz in Aveiro und weiteren Standorten in Lissabon und Porto. Das Unternehmen mit 165 Mitarbeitenden wurde 2000 gegründet und besteht aus den Marken RIS und Evoware. Während Evoware vor allem Enterprise-Kunden zu Cloud-Lösungen und rechenzentrumsnahen Projekten berät, richtet sich RIS primär an mittelständische Kunden. Beide Marken ergänzen das bisher handelsorientierte Portfolio von Bechtle Direct Portugal um IT-Consulting- und Dienstleistungskompetenzen.

Die Mitgründer und bisherigen Hauptgesellschafter Luís Catalão, Geschäftsführer von RIS 2048, sowie Nuno Silva, Geschäftsführer von Evoware, werden das Unternehmen auch zukünftig führen. Mit dem Verkauf an eine europaweite Gruppe erhoffen sie sich, das Wachstum weiter voranzutreiben. 2025 verzeichnete der IT-Systemintegrator einen Umsatz von über 50 Millionen Euro.

Wir bekommen mit der erneuten Akquisition im interessanten portugiesischen Markt einen kräftigen Booster, der unser Ziel stärkt, bis 2030 zu den Top-5-Dienstleistern der Region Iberia zu gehören.

John Malone, Executive Vice President Süd- und Osteuropa bei Bechtle

Starke Position auf der iberischen Halbinsel

Durch diese Akquisition ist die Bechtle Gruppe nun mit drei Marken in Portugal (Bechtle, Evoware, RIS) und vier Marken in Spanien (Bechtle, Grupo Solutia, iDoo und Prosol) in wichtigen Wirtschaftsräumen vertreten. Insgesamt beschäftigt der Dienstleister damit über 1.000 Mitarbeitende in den südeuropäischen Ländern.

Zudem plant Bechtle, Synergien zwischen den portugiesischen und spanischen Gesellschaften zu nutzen. „Wir waren in den vergangenen Jahren in Spanien und Portugal sehr erfolgreich und bekommen nun mit der erneuten Akquisition im interessanten portugiesischen Markt einen kräftigen Booster, der unser Ziel stärkt, bis 2030 zu den Top-5-Dienstleistern der Region Iberia zu gehören,“ so John Malone, Executive Vice President Süd- und Osteuropa bei Bechtle.

Strategische Ausbreitung in Europa

Diese Übernahme fügt sich in Bechtles offensive, europäische Akquisitionsstrategie ein. In den vergangenen Monaten wurden bereits Nuovamacut in Italien und Eurosolid in Ungarn akquiriert. Damit verfolgt der IT-Dienstleister konsequent die Ausweitung der internationalen Präsenz. Um dies optimal zu steuern, wurde die internationale Organisationsstruktur angepasst und das internationale Geschäft in einer neuen Division gebündelt.

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