Thomas Olemotz zu Quartalszahlen Bechtle-Chef: Erholung braucht noch Zeit

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Bechtle bleibt trotz erster Erholung vorsichtig: Konzernchef Olemotz erwartet frühestens im zweiten Halbjahr neue Wachstumsimpulse – Unsicherheiten bei Kunden und schleppende Investitionen bremsen den IT-Dienstleister weiterhin aus.

Digitale Kennzahlen im Fokus: Der Weg zurück zum Wachstum bleibt für viele IT-Dienstleister noch ungewiss.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Digitale Kennzahlen im Fokus: Der Weg zurück zum Wachstum bleibt für viele IT-Dienstleister noch ungewiss.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Der IT-Dienstleister Bechtle geht trotz der jüngsten Geschäftsbelebung nicht von einer schnellen Erholung aus. „Für das laufende zweite Quartal sind wir weiterhin zurückhaltend“, dämpfte Konzernchef Thomas Olemotz Hoffnungen auf eine allzu baldige Rückkehr zum angestrebten Wachstum. Damit sei weiter erst im zweiten Halbjahr zu rechnen. Die Aktie lag am Mittag knapp 0,8 Prozent im Plus. Im laufenden Jahr hat sie gut ein Fünftel gewonnen, nachdem das Vorjahr schwach verlaufen war.

Zwar sei es im April in die richtige Richtung gegangen, die Unsicherheit bei den wichtigen öffentlichen Kunden sei mit der Bildung einer neuen Bundesregierung auch deutlich zurückgegangen, sagte Olemotz. Der Investitionsstau im industriellen Mittelstand löse sich aber voraussichtlich erst im zweiten Halbjahr. Zudem verlaufe etwa die Umstellung auf das PC-Betriebssystem Windows 11 bei den Kunden wohl langsamer als in früheren Zyklen. Als Unsicherheitsfaktor sei bei wichtigen Kundengruppen wie dem Maschinen- und Autobau die US-Zollpolitik hinzugekommen, sagte der Manager.

Bechtle bestätigte die bereits bekannten vorläufigen Daten zum ersten Quartal sowie die Jahresprognose. Der Umsatz sank um 2,8 Prozent auf 1,46 Milliarden Euro; das Vorsteuerergebnis sackte auch wegen gestiegener Personalkosten um ein Drittel auf 55,3 Millionen Euro ab. Unter dem Strich blieb mit 38,9 Millionen Euro ebenfalls rund ein Drittel weniger Gewinn.

Der Jahresumsatz 2025 soll auf dem Vorjahresniveau (6,3 Mrd. Euro) innerhalb einer Bandbreite von minus bis plus 3 Prozent landen. Das Vorsteuerergebnis sieht Olemotz in einem Korridor von minus bis plus 5 Prozent zum Vorjahreswert von 345 Millionen Euro.

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