Vom Produkt- über den Plattform- zum Solution-Vertrieb

AMD startet mit »Business Class« das Lösungs-Marketing

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Lösungen für Arbeit, Zuhause und Gamer

Nun geht AMD einen Schritt weiter und läutet nach Produkt-Marketing (CPUs, GPUs und Chipsätze) und Plattform-Marketing (CPU, GPU und Chipsatz als Einheit, wie beispielsweise »Spider«), eine neue Marketing-Ära ein. AMD betreibt künftig Solution-Marketing, vertreibt also Lösungen. Der Grundgedanke dahinter ist folgender: Bei den wenigen User, die tatsächlich noch etwas mit den vielen verschiedenen Leistungsmerkmalen und Kennzahlen anfangen können, also den enthusiastischen Gamern im Endkunden-Segment, braucht man eigentlich sowieso kein Marketing mehr zu betreiben. Ähnlich sieht es bei den einkaufenden IT-Profis im Business-Segment aus. Die breite Zielgruppe der PC-Anwender, die ohne tiefer gehendes Hardware-Know-how am Rechner sitzt, will AMD künftig nicht mehr mit Botschaften über Plattformen ansprechen. Solution Marketing bei AMD bedeutet, dass zwischen den folgenden drei Zielgruppen unterschieden wird:

  • @Work
  • @Home
  • @Play

Allen drei Bereichen werden entsprechend ausbalancierte Lösungen angeboten. PC-Nutzer »@Work« benötigen beispielsweise tendenziell eine höhere CPU- bei geringerer Grafik-Leistung. Sie finden ihren Anforderungen entsprechende Lösungen unter dem Brand »Business Class«.

Gamer, also jene, die »@Play« vor ihren Rechnern sitzen, haben hingegen höhere Anforderungen an ihre Grafik. Sie werden künftig unter dem Brand »AMD Game!« angesprochen.

Die Heimanwender, deren Rechnereinsatz vorwiegend »@Home« statt findet, erhalten ebenso einen eigenen Lösungs-Brand. Dieser Name steht jedoch noch nicht fest.

Lesen Sie auf Seite 3, was Business Class umfasst und bedeutet.

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