Adesso Geschäftsjahr 2025 Adesso wächst um 14 Prozent

Von Agnes Panjas 2 min Lesedauer

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Adesso hat 2025 den Umsatz um 14 Prozent auf 1,47 Milliarden Euro gesteigert. Gesundheitswesen und Utilities sind am stärksten gewachsen. Für dieses Jahr rechnet der IT-Dienstleister ebenfalls mit Wachstum, das auf Digitalisierung und KI bauen soll.

„Dass wir in einem herausfordernden Umfeld überdurchschnittlich organisch gewachsen sind, ist ein erfreulicher Beleg für die Resilienz unseres Geschäftsmodells“, sagt Mark Lohweber, CEO bei Adesso.(Bild:  Adesso, bearbeitet mit Canva)
„Dass wir in einem herausfordernden Umfeld überdurchschnittlich organisch gewachsen sind, ist ein erfreulicher Beleg für die Resilienz unseres Geschäftsmodells“, sagt Mark Lohweber, CEO bei Adesso.
(Bild: Adesso, bearbeitet mit Canva)

Der IT-Dienstleister Adesso steigerte 2025 seinen Umsatz um 14 Prozent auf 1,47 Milliarden Euro. Die stärksten Zuwächse erzielten dabei die Bereiche Gesundheitswesen und Utilities. Auch für 2026 erwartet das Unternehmen Wachstum – getrieben durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz.

Organisches Wachstum und gestiegene Marge

Trotz einer schwierigen Konjunkturlage hat Adesso seinen Umsatz rein organisch um 14 Prozent auf 1,47 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,29 Milliarden Euro) gesteigert. Dabei erzielte das Unternehmen ein um 30 Prozent verbessertes EBITDA in Höhe von 123,6 Millionen Euro (Vorjahr: 94,8 Millionen Euro). Ein Großteil des EBITDA entfiel auf die zweite Jahreshälfte: 85,7 Millionen Euro nach 37,8 Millionen Euro im ersten Halbjahr. Die EBITDA-Marge verbesserte sich auf 8,4 Prozent (Vorjahr: 7,4 Prozent). Dies ist laut Adresso vor allem an der verbesserten Auslastung der Mitarbeitenden sowie Lizenzverkäufen im Versicherungsproduktgeschäft zurückzuführen. Das Konzernergebnis nach Steuern vervierfachte sich auf 17,5 Millionen Euro (Vorjahr: 4,2 Millionen Euro).

Diese vier Bereiche verzeichneten das größte Wachstum

Die Nachfrage nach den IT-Dienstleistungen von Adesso bleibt im Zuge der digitalen Transformation von Unternehmen auf einem hohen Niveau:

  • Die „Öffentliche Verwaltung“ ist mit einem Umsatz oberhalb 200 Millionen Euro das umsatzstärkste Segment, das damit nochmals um 11 Prozent zulegen konnte.
  • Mit ebenfalls über 200 Millionen Euro Jahresumsatz bewegt sich der Geschäftsbereich „Cross Industries“, der mehrere Branchen in sich vereint.
  • Die etablierten Kernbranchen „Versicherungen“ und „Banken/Finanzdienstleister“ konnten Wachstumsraten von 20 beziehungsweise 9 Prozent verzeichnen.
  • Die höchsten Zuwächse erzielten die Branchen „Gesundheitswesen“ mit 30 Prozent und „Utilities“ mit 24 Prozent. Alle diese vier Branchen erreichten Umsätze von jeweils über 150 Millionen Euro.

Adesso reduziert Wachstumstempo beim Personal

Beim Personalausbau hat Adesso 2025 das Wachstumstempo reduziert und wird diesen Kurs auch beibehalten. Die durchschnittliche Zahl der rechnerischen Vollzeitstellen (FTE) stieg 2025 um 8 Prozent auf 10.841 und damit erneut unterproportional zum Umsatz. Zum Jahresende nahm die Zahl der FTE gegenüber dem Vorjahr um 9 Prozent auf 11.298 zu. 40 Prozent dieses Zuwachses entfielen auf das Ausland, insbesondere auf die SmartShore-Standorte, in denen die internationalen Delivery Center von Adesso angesiedelt sind. Die Personalkosten pro FTE erhöhten sich moderat um 3 Prozent. Absolut stiegen sie um 11 Prozent auf 986,5 Millionen Euro und damit unterproportional zum Umsatz.

Wachstumspläne für 2026

Adesso-CEO Mark Lohweber sieht das Wachstum 2025 als „erfreulichen Beleg für die Resilienz unseres Geschäftsmodells". Trotz eines voraussichtlich verhaltenen Konjunkturumfelds 2026 bleibe die Digitalisierung der zentrale Hebel für Unternehmen. Darüber hinaus wird für Lohweber „der Einsatz von Künstlicher Intelligenz dabei noch stärker zum entscheidenden Faktor – sowohl für unsere Kunden als auch für uns selbst.“ Für 2026 rechnet Adesso entsprechend mit einer anhaltenden Nachfrage für das eigene Digitalisierungsportfolio. Die Prognose sieht eine Steigerung der Umsätze auf 1,6 bis 1,7 Milliarden Euro vor. Das EBITDA soll auf 130 bis 150 Millionen Euro wachsen.

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