Mit Business-Kunden und leichten Notebooks raus aus dem Tal Acer-Chef Wilfried Thom glaubt an den Erfolg der Ultrabooks

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Das Interview führte Harry Jacob / Harald Jacob

Fünf Quartale in Folge hat Acer starke Einbrüche beim PC- und Notebook-Geschäft zu verzeichnen. Doch Country-Chef Wilfried Thom und der Leiter der Geschäftskundensparte Mirco Krebs sehen zuversichtlich nach vorne. IT-BUSINESS fragte nach den Plänen, wie es weitergehen soll.

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Wilfried Thom, neuer Country Manager von Acer Deutschland
Wilfried Thom, neuer Country Manager von Acer Deutschland

ITB: Herr Thom, Sie haben die ersten 100 Tage als Deutschland-Chef hinter sich – aber Sie sind schon über 20 Jahre im Unternehmen. Wie fühlen Sie sich auf der neuen Position?

Thom: Wir haben im Management-Team immer sehr eng zusammengearbeitet und stets im Konsens entschieden. Daher war der Übergang auf die neue Aufgabe recht nahtlos.

Krebs: Ich bin als „jüngstes“ Mitglied der Leitungsebene auch schon 13 Jahre dabei. Wir haben ein stabiles Management und ein erfahrenes Team bei Acer Deutschland.

ITB: Herr Thom, wie wird es bei Acer unter Ihrer Leitung weitergehen?

Thom: Gutes soll man nicht verändern. Bei den Consumer-Rechnern wollen wir unsere Nummer-1-Position halten und sichern. Wir legen aber auch einen größeren Fokus auf Professionals. Mit diesen Kunden wollen wir zukünftig 40 Prozent unseres Umsatzes erzielen. Die Weichen dafür sind gestellt, seit 2007 wächst unser Geschäftskundenbereich kontinuierlich.

ITB: Ein sehr ambitioniertes Ziel...

Thom: Ja, das ist eine große Herausforderung. Inzwischen ist auch auf EMEA-Ebene und weltweit das Ziel ausgerufen, den Professional-Anteil zu erhöhen, auf 35 Prozent. In Deutschland liegt die Latte höher, weil wir hier früher gestartet sind.

ITB: Und was tun Sie, um dieses Ziel zu erreichen?

Thom: Wir werden weiter in Personal investieren, um die nötige Betreuung bieten zu können. Wir haben zwar im vergangenen Jahr in der Verwaltung und auf EMEA-Ebene Mitarbeiter abgebaut. Aber wir werden weiter dort in Mitarbeiter investieren, wo Wachstum stattfinden soll.

Krebs: Beispielsweise haben wir das Projektteam stark ausgebaut. So sind unter anderem. zwei Mitarbeiter ausschließlich damit beschäftigt, die Anfragen mit dem Endkunden zu verifizieren, um sicher zu stellen, dass das Angebot so genau wie möglich auf den Bedarf des Kunden abgestimmt wird.

ITB: Neben der Projektbetreuung und dem Portfolio haben Sie mit dem Advantage-Angebot ja auch im Service mehr zu bieten. Wie wird dieses Angebot angenommen?

Thom: Da haben wir eine sehr gute Entwicklung zu verzeichnen. Jedes zweite Travelmate-Gerät wird mit Advantage verkauft. Daneben bieten wir beispielsweise bei Servern eine 24x7-Betreuung an, mit der wir unsere Händler unterstützen.

Lesen Sie auf der folgenden Seite mehr zur Zwei-Maren-Strategie und dem überarbeiteten Partnerprogramm.

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