E-Mail aus der Redaktion Versionsüberspringer und das Dilemma „ewige Lizenz“ versus „Cloud-Abo“

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Viele verwenden Word und Excel nur selten. Über Jahre eine „veraltete“ Version zu nutzen ist dank Abwärtskompatibilität für diese Versionsüberspringer eine Selbstverständlichkeit. Vor diesem Hintergrund fragte IT-BUSINESS bei Microsoft nach, ob ein „Cloud-Abo“ hier überhaupt mit „ewigen Lizenzen“ konkurrieren kann.

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Gerätegebundene Lizenz oder Cloud-Abo für viele Devices?
Gerätegebundene Lizenz oder Cloud-Abo für viele Devices?
(© Benjamin Haas - Fotolia.com)

Betreff: Ewige Lizenz oder Abo?

Sehr geehrter Herr Gronau,

Oliver Gronau, Direktor ­Microsoft Office Division, ­Microsoft Deutschland
Oliver Gronau, Direktor ­Microsoft Office Division, ­Microsoft Deutschland
(Bild: Microsoft)
bei Microsoft hat man in der Regel die Wahl – Cloud- oder On-Premise-Produkt. So auch beim aktuellen Office-Paket. Nehmen wir als Käufer eine Privatperson, die die Büro-Klassiker Word, Excel, Powerpoint und Onenote für den Hausgebrauch nutzen will. Stets die neueste Version zu haben, ist diesem fiktiven Kunden nicht so wichtig, dafür achtet er mehr auf den Preis.

Nun kann er „Office Home and Student“ mit einer „ewigen Lizenz“ für 139 Euro inklusive Mehrwertsteuer erwerben. Oder er entscheidet sich für die Cloud-Version „Office 365 Home Premium“ für 99 Euro. Und nun kommt der entscheidende Zusatz: „pro Jahr“. Unser Kunde ist ein klassischer Versionsüberspringer, so dass er – sagen wir problemlos sechs Jahre mit derselben Version arbeiten würde.

Die Cloud-Version kommt ihn in dieser Zeit auf 594 Euro. Die On-Premise-Version kostet lediglich einmalig 139 Euro. Die Frage lautet für den Beispielkunden also: „Was bekomme ich für 455 Euro mehr?“

Da ist zum einen die Tatsache, dass die Cloud stets die neuesten Versionen bereitstellt und zusätzlich zu den genannten Office-Klassikern noch Outlook, Publisher und Access beinhaltet. Auch darf er die Software nicht nur an einem Rechner, sondern auf bis zu fünf (auch mobilen) Geräten nutzen. Außerdem hat er noch 20 Gigabyte Skydrive-Speicher und 60 Skype-Festnetzgesprächsminuten pro Monat frei.

Das ist alles in einem Paket zusammengeschnürt. Kann es sein, dass jemand, der im Grunde einfach nur Word und Excel für die private Korrespondenz benötigt, noch kein passendes Cloud-Angebot findet?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Stefan Riedl

Redaktion IT-BUSINESS

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