IT-Projekte realisieren

Woran scheitern Outsourcing-Projekte?

| Autor: Marisa-Solvejg Metzger

Immer mehr IT-Projekte werden ausgelagert.
Immer mehr IT-Projekte werden ausgelagert. (Bild: xtock - Fotolia.com)

Immer mehr Unternehmen lagern IT-Projekte aus. Doch wie werden diese Outsourcing-Projekte umgesetzt und wo liegen dabei die größten Probleme? Mit dieser Fragestellung setzt sich eine aktuelle Umfrage der IT-Outsourcing-Plattform IT-suppliers.com auseinander. Das Resultat: Das größte Hindernis stelle eine mangelhafte Formulierung der Anforderungsspezifikation dar.

Mehr als 100 internationale IT-Dienstleistungsunternehmen fragte IT-suppliers.com, Anbieter einer IT-Outsourcing-Plattform, worin ihrer Meinung nach die größten Probleme bei ausgelagerten IT-Projekten bestünden. 60 Prozent antworteten darauf, dass sich Projekte am häufigsten wegen einer schlecht formulierten Anforderungsspezifikation verzögern würden. Weitere Hindernisse wären Kommunikationsprobleme zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer (40 Prozent) sowie plötzliche Budgetanpassungen (35 Prozent – Mehrfachnennungen waren möglich). Keine Rolle für den Misserfolg eines IT-Outsourcing-Projekts spiele der lokale Sitz des Unternehmens. So erachten nur neun Prozent der Befragten diesen für wichtig.

Ansprechpartner

Aus Sicht der Dienstleister gelingt ein IT-Projekt eher, wenn die Installation einen richtigen Ansprechpartner seitens des Unternehmens hat. Dafür müsse auf Kundenseite unbedingt ein kompetenter Projekt-Manager (68 Prozent), ein „Reqirements Engineer“ (24 Prozent) und ein Qualitätsprüfer (17 Prozent) erreichbar sein.

Interpretation der Ergebnisse

„Die Antworten der mehr als 100 Dienstleistungsunternehmen auf unsere sehr speziellen Fragen zeigen: Im Outsourcing-Prozess kommt es in erster Linie darauf an, dass Auftraggeber und Auftragnehmer gut miteinander kommunizieren. Und das betrifft eben vor allem die Beschreibung der Projekt-Spezifikationen. Bei dieser wichtigen Frage wird ganz offenbar nicht immer die gleiche Sprache gesprochen. Nicht zuletzt deshalb helfen wir Auftraggebern auf unserer Plattform dabei, diese Spezifikationen so zu erstellen, dass sie zu einem erfolgreichen Projekt führen“, folgert Igor Putrenko, Gründer und CEO von IT-suppliers.com, die Ergebnisse der Befragung.

Über IT-suppliers.com

IT-suppliers.com ist seit Juni 2015 mit einem deutschen Angebot online. Die Plattform bringt Auftraggeber mit IT-Dienstleistungsunternehmen zusammen. Mit www.launch-startup.com hat das Portal einen eigenen Channel für Startups gelauncht. Hier sollen Startup-Gründer zu vergünstigten Konditionen Kontakte zu IT-Dienstleistern aus der ganzen Welt knüpfen können.

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