Funkwerk Enterprise Communications stellt WiFi-Zugangspunkte der WI-Serie vor WLAN-Access-Points für den Einsatz bei Schmutz und Nässe
Funkwerk Enterprise Communications bringt mit den Geräten der WI-Serie Access Points für den Einsatz unter extremen Umweltbedingungen auf den Markt. Die beiden Varianten der Geräte sind für den Aufbau von Wireless LANs in staubigen oder feuchten Umgebungen und unter extremen Temperaturen geeignet, beispielsweise in Außenbereichen oder Produktionsstätten.
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Funkwerk Enterprise Communications (FEC) richtet sich mit der WI-Serie an professionelle Nutzer aus den Bereichen verarbeitende Industrie, Gesundheitswesen, Lager und Logistik sowie im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Die Geräte „WIx040“ sind mit der Schutzklasse IP40 für den Einsatz im Innenbereich gedacht. Die Gehäuse der Outdoor-Geräte „WIx065“ hingegen, die gegen Staub und Strahlwasser resistent sind, entsprechen der Schutzklasse IP65.
Die verarbeitende Industrie kann mit der WI-Serie drahtlos Signale zwischen einem Fertigungsautomaten und dem Zentralrechner übermitteln. Einsatzvoraussetzungen für industrielle Produktionsstätten erfüllen die Access Points durch Vibrationsschutz, Staub- und Strahlwasserschutz gemäß Gehäuseschutzklasse IP 65 sowie durch einen erweiterten Temperaturbereich mit Betriebstemperaturen von -25 bis +70 Grad Celsius. Zusätzliche Schutzgehäuse zur Heizung oder Kühlung der Geräte sind nicht notwendig.
Einen anderen, noch weitgehend unerschlossenen Einsatzbereich bietet der Nahverkehr. WLAN in Bussen könnte die Effizienz steigern und die Betriebskosten für die Betreiberunternehmen senken. Ticketdaten ließen sich in diesem Szenario direkt zum Bordrechner im Bus übertragen. Eine Fahrplanüberwachung in Echtzeit durch drahtlose Datenübertragung würde zudem den Kundenservice verbessern: Busse melden sich an mit Access Points ausgestatteten Haltepunkten zurück, Fahrgastinformationen wie Ankunftszeiten oder Störungen sind damit aktuell abrufbar. Die E1-Zulassung bescheinigt den Access Points von Funkwerk die Verträglichkeit mit Bordelektronik und erlaubt die gewährleistungskonforme Verwendung in Fahrzeugen.
Zusätzliche Zertifikate
Weitere Zertifizierungen sorgen für zahlreiche Einsatz- und Anwendungsmöglichkeiten der FEC-WI-Serie: Die MPG-Zertifizierung nach EN 60601-1-2 bescheinigt die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) – Voraussetzung für die gefahrlose Nutzung von WLAN in Krankenhäusern.
Die Access Points verfügen je nach Modell über ein, zwei oder drei Funkmodule und zwei oder vier Antennen. Jedes Funkmodul lässt sich individuell auf die Betriebsmodi Access Point, Bridge oder Client einstellen. Alle Geräte der WI-Serie unterstützen die Funkstandards 802.11a/b/g/h und verfügen über SFP-Slots für Fiber-Erweiterungsmodule sowie ein serielles RS232-Interface zur Konfiguration oder zur Verwendung als Datenbus. Die Access Points verschlüsseln nach WEP-, WPA-Enterprise-, WPA-PSK- und IEEE802.11i/WPA2-Enterprise- sowie WPA2-PSK-Norm, die Stromversorgung ist dreifach redundant ausgelegt.
Verfügbarkeit, Preise und Varianten
Die Geräte der WI-Serie gibt es in sechs Varianten. Sie unterscheiden sich nach der Anzahl der Funkmodule und den IP-Schutzklassen IP 40 und IP 65 und werden ab sofort für 650 Euro bis 1.200 Euro (40er-Serie) sowie für 900 Euro bis 1.450 Euro (65er-Serie) vertrieben.
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