Studie von Unisys Wirtschaftlicher Druck behindert Cloud-Investitionen kaum

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Einer aktuellen Studie von Unisys zufolge stellt der aktuelle wirtschaftliche Druck kein Hindernis für Cloud-Investitionen dar. Demnach planen knapp zwei Drittel der Unternehmen (65 %) mehr Ausgaben in den kommenden beiden Jahren.

Trotz des anhaltenden wirtschaftlichen Abschwungs investierten Unternehmen weiterhin in die Cloud.(Bild:  Roman /  Pixabay)
Trotz des anhaltenden wirtschaftlichen Abschwungs investierten Unternehmen weiterhin in die Cloud.
(Bild: Roman / Pixabay)

Für die StudieFrom Barriers to Breakthroughs: Unlocking Growth Opportunities with Cloud-Enabled Innovation“ wurden insgesamt 2.264 Teilnehmer aus den USA, Großbritannien, Deutschland, Australien und Neuseeland befragt. Dabei handelte es sich um C-Suite-Mitarbeiter, IT-Führungskräfte und Entwickler.

Die Studie zeigt, dass Unternehmen trotz des aktuellen wirtschaftlichen Abschwungs entschlossen sind, ihre Investitionen in digitale Fähigkeiten zu priorisieren. Sie wollen damit Wachstum fördern und Kosten kontrollieren. Wie die Erhebung zeigt, investieren 85 Prozent der Firmen in Cloud-Technologien – aber 19 Prozent nutzen sie bereits effektiv, um ihr Geschäft zu verbessern. Die Cloud bleibt demnach eine wichtige Triebkraft für das Unternehmenswachstum. „Unternehmen stehen unter dem Druck, ihre Ressourcen zu maximieren, und dieser strategische Wandel wird Innovationen ermöglichen und ihre Wirkung vorantreiben“, meint Manju Naglapur, Senior Vice President of Cloud, Applications & Infrastructure Solutions von Unisys.

Weitere Ergebnisse im Überblick

Laut der Studie bleibt der Fachkräftemangel ein Problem. 42 Prozent der IT-Führungskräfte äußerten sich besorgt darüber, wie sie ihre Mitarbeiter über neue Funktionen und Technologien für die Cloud-Einführung auf dem Laufenden halten können. Schulungen während der Arbeitsabläufe gelten hierbei als Mittel der Wahl. Lücken gibt es zudem bei nichttechnischen Fähigkeiten, darunter etwa Kommunikation (34 %) und Know-how über Technologie und Geschäftsstrategie (32 %).

Im Hinblick auf KI haben nur 15 Prozent der Befragten die Technologie in ihr Geschäft integriert. Mehr als die Hälfte meint, noch mehr über ethische Implikationen von KI lernen zu müssen. Ein Ansatz dafür sieht vor, KI-Modelle und -Ergebnisse regelmäßig von Menschen überprüfen zu lassen (43 %).

„Zu einer strategischen Umstellung auf eine Cloud-native, digitale Denkweise gehört die Ausrichtung der C-Suite und der IT auf gemeinsame Ziele, der Fokus auf Geschäftsergebnisse, die Weiterentwicklung der Cloud-Technologie, die Navigation durch ethische KI und die Berücksichtigung von Qualifikationsproblemen. Auch wenn es entmutigend erscheinen mag, wird die Neukalibrierung ihres Unternehmensansatzes Unternehmen helfen, Geschäftsvorteile schneller umsetzen zu können“, erklärt Naglapur.

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