IoT-Unterstützung via BLE und USB Wi-Fi 6E: jetzt auch von Lancom

Von Bernhard Lück

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Der LX-6500 ist Lancoms erster Access Point (AP), der Wi-Fi 6E unterstützt. Durch das zusätzlich zu den Frequenzbändern 2,4 und 5 GHz verfügbare 6-GHz-Band verdoppelt sich das verfügbare Funkspektrum. Dies ist in Umgebungen mit vielen Endgeräten von Vorteil.

Lancom hat den LX-6500 für Schulen, Büros, Universitäten, Einkaufzentren, Krankenhäuser und Arenen konzipiert.(Bild:  Lancom)
Lancom hat den LX-6500 für Schulen, Büros, Universitäten, Einkaufzentren, Krankenhäuser und Arenen konzipiert.
(Bild: Lancom)

Der LX-6500 verfügt Lancom zufolge über drei integrierte IEEE-802.11ax-Funkmodule, die parallel im 2,4-, 5- und 6-GHz-Band arbeiten, jeweils mit 4×4 Multi-User MIMO (MU-MIMO) im Uplink und Downlink sowie mit OFDMA (Orthogonal Frequency Division Multiple Access) für die gleichzeitige Ansteuerung einer hohen Zahl von Endgeräten – z.B. in Schulen, Büros, Universitäten, Einkaufzentren, Krankenhäusern oder Arenen.

Das Modell beherrsche Bandbreiten von 20, 40, 80 und 160 MHz (alle mit vier Streams). Durch die bessere Verteilung der Endgeräte auf die für sie passenden Funkspektren und Kanäle seien Übertragungsraten von bis zu 4.800 MBit/s in 6 GHz und parallel bis zu 2.400 MBit/s in 5 GHz sowie bis zu 1.150 MBit/s in 2,4 GHz möglich.

Zur weiteren Ausstattung gehören zwei 2,5-Gigabit-Ethernet-Ports, so der Hersteller. Die Stromversorgung erfolge über PoE IEEE 802.3bt (PoE++, 4PPoE) oder über ein optional erhältliches Netzteil. Als Verschlüsselungsprotokolle seien WPA3-Personal und WPA3-Enterprise sowie die Vorgängervarianten WPA2-Personal und WPA2-Enterprise verfügbar. Zudem unterstütze der LX-6500 Virtualisierungsfunktionen wie Multi-SSID und VLAN.

Die Unterstützung von Bluetooth Low Energy 5.1 (BLE 5.1) und USB 3.0 ermögliche die Kommunikation mit modernen WLAN-Sensoren in Geräten oder Objekten, z.B. beim Asset Tracking. Wie alle aktuellen Lancom-APs könne der LX-6500 autark per Web-GUI betrieben oder zentral per Zero Touch Deployment über die Lancom Management Cloud (LMC) verwaltet werden. Auch ein Betrieb über WLAN-Controller oder einen virtuellen Controller in einem Lancom vRouter sei möglich.

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