HPE Aruba Access Points der Serie 730 Wi-Fi-7-Access-Points für KI und IoT

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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HPE Aruba Networking kündigt Wi-Fi-7-Access-Points der Serie 730 an. Die Geräte sollen die Kapazität drahtloser Netzwerken erhöhen, die Netzwerksicherheit stärken und Standortdienste verbessern und somit anspruchsvolle Anwendungen in den Bereichen KI und IoT unterstützen.

Die Wi-Fi-7-Access-Points der Serie 730 von HPE Aruba Networking sollen ab Juli 2024 weltweit verfügbar sein.(Bild:  Hewlett Packard Enterprise)
Die Wi-Fi-7-Access-Points der Serie 730 von HPE Aruba Networking sollen ab Juli 2024 weltweit verfügbar sein.
(Bild: Hewlett Packard Enterprise)

Mit den neuen Access Points für den künftigen WLAN-Standard Wi-Fi 7 möchte Hewlett Packard Enterprise eine sichere Konnektivitätsplattform für die steigende Anzahl von IoT-Geräten, etwa Kameras, Motorsensoren, Energiesensoren oder Bewegungsmelder, schaffen. Dank der Integration von über 350 Technologiepartnern könnten Unternehmen dann IoT-Daten effizient erfassen, sichern, transportieren und nutzen, z.B. für die Datenanalyse in Echtzeit oder das KI-Training.

Die Wi-Fi-7-Access-Points der Serie 730 sollen ab Juli 2024 verfügbar sein und folgende Vorteile bieten:

  • Mehr WLAN-Leistung für anspruchsvolle Anwendungsfälle: Die Ultra-Triband-Filterung verhindere Interferenzen auf benachbarten Kanälen im 5-GHz- und 6-GHz-Band und maximiere damit die Leistung und Kapazität, da Unternehmen beide Bänder gleichzeitig nutzen könnten.
  • Verbesserte Wireless-Sicherheit: Die Funktion „Client Insights“ innerhalb der Managementlösung HPE Aruba Networking Central soll für verbesserte IoT-Transparenz und automatisierte dynamische Segmentierung sorgen und damit einen rollenbasierten Zugriff für Benutzer und IoT-Geräte ermöglichen. Zudem würden neue Link-Level-Verschlüsselungsfunktionen (MACsec, verfügbar ab Oktober 2024) den Schutz des kabelgebundenen Datenverkehrs auf die Access Points ausdehnen. Ein persönlicher WLAN-Modus ermögliche ein sicheres Self-Service-Onboarding von Benutzergeräten in Gruppenumgebungen, etwa in einem Universitätscampus.
  • Wegfall von IoT-Overlay-Netzwerken: Das IoT Operations Dashboard von HPE Aruba Networking Central soll das Onboarding von Geräten vereinfachen und aufwendige herstellerspezifische IoT-Overlay-Netzwerke beseitigen. Die Basisstationen würden dabei als Konnektor und lokales Verarbeitungselement für IoT-Geräte fungieren und direkt mit IoT-Diensten von Drittanbietern kommunizieren.
  • Breitere Unterstützung für IoT-Protokolle: Konnektivität für eine breite Palette von IoT-Geräten mit proprietären Protokollen werde mittels dualer dedizierter Bluetooth- und Zigbee-Funktechnik sowie mittels dualer USB-Ports ermöglicht. Die Antennen der Basisstationen seien für Hochfrequenzumgebungen ausgelegt.
  • Access Points als Datenverarbeitungslösung: Die Access Points der 730er-Serie verfügen laut Hersteller über doppelt so viel SDRAM- und Flash-Speicher wie frühere Modelle. Dadurch könnten anwendungsspezifische Container auf den Access Points selbst ausgeführt werden. Dies optimiere die lokale Datenverarbeitung und Datenübertragung und erlaube schnellere Reaktionen auf sich verändernde Parameter wie Temperatur oder Bewegung.
  • Präzise Standortdienste: Dank verbesserter standortbezogener Dienste mit einer Genauigkeit von einem Meter seien selbstlokalisierende Netzwerke möglich, z.B. für Echtzeit-, immersive und industrielle Anwendungsfälle, mit Unterstützung für den Standard IEEE 802.11az. Weitere Merkmale seien ein GNSS-Empfänger (Global Navigation Satellite System) und ein barometrischer Sensor für die Kartierung auf Bodenebene, mit Bluetooth Low Energy 5.4 für bidirektionale IoT-Standortdaten.
  • Nachhaltigkeit und Energieeinsparung: Ein KI-gesteuerter dynamischer Energiesparmodus trage dazu bei, den Energiebedarf und die Kosten für Unternehmen zu senken.

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