Definition Was ist ein LFD?
Um in öffentlichen Räumen digitale Inhalte auf einem Display zu zeigen, ist ein LFD optimal. Diese Displays besitzen viele Vorteile gegenüber ähnlichen großformatigen Bildschirmen wie Fernsehern und sind ausschließlich im Geschäftsbereich zu finden.
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Die Abkürzung LFD steht für „Large Format Display“, also für einen großformatigen Bildschirm. LFDs haben in der Regel Diagonalen zwischen 30 und 80 Zoll, es gibt allerdings keine fest reglementierten Standards. Alles, was groß genug ist, um "Large" genannt zu werden, passt in das Muster. Sie sind äußerlich einem Fernseher oder großen PC-Monitor sehr ähnlich; technisch unterscheiden sie sich jedoch in bestimmten Schlüsselaspekten. Der Haupteinsatzzweck besteht in der Präsentation digitaler Inhalte im öffentlichen Raum.
Technische Besonderheiten eines LFD
Fernseher besitzen aufgrund ihres Einsatzzweckes keinen Touchscreen, während ein LFD dies sehr wohl bieten kann, sofern gewünscht. Dies wird häufig genutzt, um Kunden in Geschäften Optionen für die Interaktion mit den präsentierten Inhalten zu bieten. Auch in Büros kann dies sinnvoll sein, wenn mehrere Personen eines Teams an einem großen Bildschirm gemeinsam arbeiten möchten, um etwa Ideen festzuhalten.
Weiterhin sind die Displays so designt, dass sie 24 Stunden am Tag in Betrieb sein können, ohne dass dadurch typische Schäden – wie Einbrennen von Inhalten – auftreten würden. Oft verfügen sie über eine höhere Maximalhelligkeit, da bei der Nutzung in hell beleuchteten Räumen oder sogar unter freiem Himmel das Licht der Sonne sonst die Inhalte überstrahlen würden. Spezielle Modelle sind wetterfest, sodass auch Regen kein Problem für diese Displays ist.
Einsatzzwecke für ein LFD
Bei der Nutzung in Geschäften oder Büroräumen steht das Narrowcasting im Vordergrund. Dies beschreibt die Kommunikation sehr spezieller Inhalte, die direkt auf eine kleine Zielgruppe ausgelegt sind. Personen, die etwa ein Schuhgeschäft betreten, wollen Schuhe kaufen und genau über diese Produktkategorie informiert werden. Entsprechend zeigen die dortigen Displays auch nur jene Informationen an.
Vor allem die Verwendung als Touchscreen bietet Käufern Möglichkeiten, mit denen Fernseher und PC-Monitore nicht konkurrieren können. Besteht die Zielgruppe eher aus jungen, technikaffinen Personen, kann die Anschaffung eines LFD daher deutlich sinnvoller sein, wenn ein hohes Maß an Interaktion angestrebt wird.
Preisvergleich mit anderen Displays
Die Einstiegskosten für ein LFD sind deutlich höher als etwa beim Fernseher oder PC-Monitor. Die speziellen Ansprüche erhöhen die Anforderungen an die Technik, was sich im Preis niederschlägt. Langfristig kann sich die Nutzung im Vergleich zu normalen Displays dennoch lohnen, da ein LFD ausfallsicherer ist und daher weniger Wartungs- und Instandhaltungskosten verursacht.
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