Defnition Was ist ein Arbeitszeitmodell?

Von MiR 2 min Lesedauer

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Arbeitszeitmodelle regeln die Verteilung der zu leistenden Arbeitsstunden in Unternehmen und gewährleisten einen reibungslosen Ablauf im Betriebsalltag. Die jeweilige Ausgestaltung der Arbeitszeiten wird im Tarif- oder Arbeitsvertrag festgeschrieben.

Grundlagenwissen zum IT-Business(Bild:  © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)
Grundlagenwissen zum IT-Business
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Die bekanntesten und auch am häufigsten genutzten Arbeitszeitmodelle sind die Vollzeit, die Teilzeit und die Gleitzeit. Neben diesen drei klassischen Modellvarianten haben sich im Laufe der Zeit noch einige weitere Arbeitszeitmodelle in der Unternehmenswelt etabliert. Das Spektrum an Möglichkeiten reicht hier von zeitlich starren Modellen bis hin zu flexiblen Arbeitszeiten.

Heute gibt es eine Vielzahl von Arbeitszeitmodellen mit starren oder vollständig flexiblen Arbeitszeiten. Da der Wunsch nach mehr Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung quer durch alle Belegschaften mittlerweile überwiegt, rücken derzeit gerade die flexiblen Arbeitszeitmodelle bei Arbeitnehmern verstärkt in den Fokus.

Die relevantesten Arbeitszeitmodelle auf einen Blick:

  • Vollzeit
  • Teilzeit
  • Gleitzeit
  • Jahresarbeitszeit
  • Arbeitszeitkonto
  • Schichtarbeit
  • Vertrauensarbeitszeit
  • Nachtarbeit
  • Telearbeit/Home-Office
  • Lebensarbeitszeitkonten
  • Rufbereitschaft
  • Sabbatical
  • Mobile Arbeit

Das traditionelle 9-to-5-Modell

Viele Unternehmen bemühen sich inzwischen um eine flexible Arbeitszeitgestaltung. Das herkömmliche, jahrelang vorherrschende 9-to-5-Modell (mit einer Kernarbeitszeit von 9:00 bis 17:00 Uhr) gilt längst nicht mehr als der Standard in Bezug auf die Arbeitszeiten, sondern hat deutlich an Beliebtheit verloren.

Gefragt sind jetzt immer mehr eine Kultur des selbstbestimmten Arbeitens und damit einhergehend genügend Spielraum bei der Ausgestaltung des Arbeitslebens. Zudem sind Forderungen nach genügend Freizeit und einer ausgewogenen Work-Life-Balance seitens der Arbeitnehmer allgegenwärtig.

Flexible Arbeitszeitmodell

Daher entscheiden sich viele Unternehmen gezielt für ein flexibles Arbeitszeitmodell, um die individuelle Freiheit und die Flexibilität für die eigenen Mitarbeiter zu verbessern. Die Gleitzeit stellt diesbezüglich ein typisches Arbeitszeitmodell mit flexiblem Charakter dar. Aber auch die Modelle rund um die Jahresarbeitszeit, mobile Arbeit, Homeoffice oder die Vertrauensarbeitszeit halten immer mehr Einzug in die Unternehmen.

Ein flexibles Arbeitszeitmodell bringt auch Unternehmen Vorteile. Denn durch das Einführen flexibler Arbeitszeitmodellen steigern die Unternehmen gleichzeitig die eigene geschäftliche Flexibilität, die Arbeitgeberattraktivität oder beispielsweise auch die Zufriedenheit der bestehenden Belegschaft. Generell erzielt ein Unternehmen durch flexible Arbeitszeitmodelle Vorteile wie:

  • Die Personalplanung kann besser an unternehmensrelevante Nachfrageschwankungen ausgerichtet werden
  • Die Attraktivität als Arbeitgeber steigt (gerade für ein erfolgreiches Recruiting sehr wichtig).
  • Fehlzeiten und Fluktuation verringern sich aufgrund der besseren Work-Life-Balance.
  • Die Zufriedenheit und damit auch die Motivation der Mitarbeiter steigt.
  • Dank einer flexiblen Personalplanung und engagierte Mitarbeiter steigen Effizienz und Produktivität.

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