ChatGPT ist ein Sprachmodell, das auf künstlicher Intelligenz und auf der Transformer-Architektur basiert, einem neuronalen Netzwerkgebilde, das zum ersten Mal 2017 von Google präsentiert wurde. Hinter dem Projekt steckt das Unternehmen OpenAI.
ChatGPT ist ein von OpenAI entwickeltes Sprachmodell, das auf maschinellem Lernen und Künstlicher Intelligenz basiert.
ChatGPT gehört in die Reihe der sogenannten großen Sprachmodelle - englisch: Large Language Models bzw. LLM. Die Abkürzung GPT bedeutet „Generative Pre-trained Transformer“. Modelle dieser Art werden anhand riesiger Textsammlungen aus Büchern, Webseiten, diversen Artikeln und anderen Quellen durch maschinelles Lernen trainiert. Durch diesen Prozess des Lernens ist das System in der Lage, Sprache zu verstehen und auf entsprechende Anfrage menschenähnliche Texte zu erzeugen.
ChatGPT kann Grammatik, Muster, Fakten und Kontext erkennen und auf dieser Grundlage passende Antworten an den jeweiligen Benutzer liefern. Innerhalb eines Dialogs mit dem Nutzer zerlegt das Tool die Eingabe in kleine Einheiten (Tokens) und bewertet die Beziehungen zwischen den Tokens im Zusammenhang des eingeleiteten Gesprächs, um die Bedeutung der Eingabe möglichst exakt zu verstehen. Im Anschluss erzeugt ChatGPT eine entsprechende Antwort, die durchaus flüssig ist und menschlich erscheint.
Die Fähigkeiten von ChatGPT
In den derzeit aktuellen Versionen kann ChatGPT nicht mehr nur Text verstehen und ausgeben, sondern auch mit multimodalen Inputs umgehen, also zusätzlich Bilder, Grafiken und Audiodateien verarbeiten, was den Einsatz des Tools deutlich vielfältiger macht. Zu den wichtigsten Anwendungsbereichen zählen:
die Erstellung von Texten jeglicher Art
die Unterstützung beim Programmieren von Apps oder Webseiten
die Erstellung von kreativem Content
der Einsatz als Kundenservice-Chatbot
die Unterstützung bei Projekten zu Bildungszwecken
die Erkennung von möglichen Bedrohungen im Bereich Cyber Security
Diese Trainingsdaten nutzt ChatGPT
Der KI-Chatbot ist der Nachfolger von InstructGPT und nutzt dessen Daten. Zusätzlich wertet er soziale Medien, Nachrichtenartikel, Bücher, gesprochene Sprache und Online-Foren aus. Diese Informationen zeigen dem System, wie menschliche Kommunikation funktioniert und sich reproduzieren lässt. Dabei hat der Bot bereits in seiner Anfangszeit beeindruckende Erfolge zu verbuchen gehabt: In Tests an Universitäten berichteten die Dozierenden, ChatGPT schreibe besser als viele Studierende.
Die Entwickler mussten ihn allerdings mit Schutzfunktionen ausstatten, um falsche Antworten zu vermeiden. Dies bedeutet beispielsweise, dass ChatGPT die in einer Frage übermittelten Informationen überprüfen kann. Als Beispiel nennen die Entwickler die Aufforderung, der Bot möge erzählen, wie Christoph Kolumbus 2015 Amerika entdeckte. InstructGPT hielt dies noch für bare Münze. ChatGPT weiß, dass es falsch ist. Er vermutet jetzt, ob die Jahreszahl falsch angegeben wurde, oder ob die Frage heißen sollte, was wäre, wenn Kolumbus im Jahr 2015 Amerika entdecken würde.
Das letzte Beispiel zeigt eine der Schwierigkeiten mit dem KI-Chatbot. Er kann (noch) nicht problematisieren, was zu scheinbar „dummen“ Antworten führt. In der deutschen Sprache zeigten Tests beispielsweise, dass er nicht in der Lage war zu beantworten, wer die letzte Bundeskanzlerin war. Die Geschlechtsunterscheidung überstieg seine Kenntnisse. Er ging deshalb davon aus, dass die Frage darauf abzielte, wer der letzte Kanzler war - und antwortete entsprechend.
Trotz dieser Schwäche ist die kostenfreie Software so viel in Betrieb, dass der zugehörige OpenAI-Server im Januar 2023 regelmäßig überlastet war. Dies war absehbar: Fünf Tage nach dem Start im November 2022 hatten sich bereits eine Million Nutzer angemeldet. Die Entwickler entschieden, mit einer kostenpflichtigen „Professional“-Version auf diesen Ansturm zu reagieren.
Ausblick in die zukünftige Entwicklung
ChatGPT darf als repräsentativ für den aktuellen Stand KI-basierter Sprachmodelle gelten. Die Kontextverarbeitung verbessert sich quasi von Woche zu Woche, und die Antworten werden mehr und mehr menschlicher. Das Tool kann heute komplexere Aufgaben übernehmen und entsprechende Antworten und Lösungen eigenständig bieten. Es ist zudem in der Lage, persönliche Assistenten zu erzeugen oder umfangreiche Forschungsarbeiten zusammenzufassen.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ChatGPT in Office-Programme und andere Software zu integrieren und auf diese Weise die Produktivität der Nutzer zu steigern. Parallel dazu können mittels APIs eigene Anwendungen mit der Technologie erweitert werden, was den Nutzen von ChatGPT zusätzlich ausdehnt.
Obwohl das Tool ein sehr mächtiges Werkzeug darstellt, darf nicht vergessen werden, dass der Input beim Training letztendlich auf menschlichen Erzeugnissen beruht, die fehlerhaft sein können. Deshalb sollte jeder Nutzer den Output von ChatGPT kritisch hinterfragen und auch anhand anderer Quellen überprüfen. Eine unkritische Übernahme der Antworten des Tools kann sonst schnell zu Irrtümern führen.
Stand: 08.12.2025
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