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Dann eben Beides
Wer die psychologische Hürde der externen Datenhaltung dennoch nicht überwindet, kann die Vorteile von Cloud Computing und interner Datenhaltung gleichermaßen nutzen. Das SaaS-ERP kann schließlich außerhalb und innerhalb des Unternehmens gehostet werden. Das ist alles eine Frage eines entsprechend ausgelegten Rechenzentrums. In diesem Bereich entwickeln sich gegenwärtig Referenzdesigns für Data Center, die diesen Anforderungen gerecht werden (siehe Titelgeschichte IT-BUSINESS in Ausgabe 4 / 2010).
Weitere Auswirkungen
Betrachtet man die Begleitumstände in einer ERP-Auswahl, punktet das Bereitstellungsmodell SaaS bei den Kosten. Während beim On-Premise-Modell (also Client-Installationen) mit hohen Investitionskosten kalkuliert werden muss, besticht SaaS-ERP durch die meist monatliche, hoch flexible Abrechnungsweise bei geringen Vertragslaufzeiten. Ist in herkömmlichen ERP-Projekten die Software angeschafft, ist das Unternehmen über Jahre gebunden und muss die Kosten erst „hereinarbeiten“. Beim SaaS-Bereitstellungsmodell fallen nur Gebühren an, die nach Vertragskündigung wegfallen, was Firmen flexibler für Umstellungen macht. Zu Zeiten der Finanzkrise ist die Liquidiät eine der Kernkennzahlen, was erneut für SaaS-ERP spricht.
Verschiedene ERP-Anbieter, darunter Infor, erweitern vor diesem Hintergrund bereits die Zahlungsmodelle ihrer On-Premise-Angebote und bieten mehrjährige Laufzeiten für die Finanzierung an.
Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zum Cloud-ERP von SAP und einen Kommentar des SoftM-Chefs Ralf Gärtner.
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