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Die Ausfallsicherheit
Nur für den Fall, dass das physische Betriebssystem des Endgeräts oder zentral das Host-System ausfällt, sind zwischenzeitlich beide virtuelle Clients, der geschäftliche wie der private, betroffen. Stürzt hingegen eines der virtuellen Images ab, wird dadurch die Ausführung des anderen auf dem physikalischen Client oder zentral auf dem Server in keiner Weise beeinträchtigt.
Die überzeugende Machart animiert immer mehr Unternehmen dazu, auf das neue Endgeräte-Finanzierungsmodell umzusteigen. Zumal UODs nicht nur Kosteneinsparungen bringen. Auch die Verfügbarkeit und dadurch die Einsatzbereitschaft der Endgeräte werden durch UODs gesteigert.
Und der Schutz vor Bedrohungen?
Dieses Modell punktet zudem hinsichtlich der Sicherheit. Malware, die sich der Mitarbeiter auf dem privaten Client einfängt, kann nicht mehr den Business-Einsatz stören. Darüber hinaus wird der komplexitäts- und fehlertreibende Software-Wildwuchs im Business-Bereich eingedämmt. Nur was der Systemadministrator an geschäftlichen Programmen für die Endgeräte zulässt, wird eingesetzt – der virtuelle Business-Desktop kann „abgeschlossen“ werden. Das schärft auch aus Administrationssicht die Transparenz über sämtliche, im Geschäftsbereich eingesetzte Software.
Steigende Motivation
Auch für die Mitarbeiter hat UOD funktionale Vorteile. So bestätigt Gartner, dass sie an ihrem Endgerät durch die Trennung in geschäftlichem und privatem Client motivierter und produktiver arbeiten können. Der Marktanalyst sagt „Staff owned PCs“ ein erhebliches Wachstumspotenzial voraus. Allerdings sollten auch die Anreize für die Mitarbeiter stimmen, damit sie bereit sind, auf UODs zu wechseln. So sollte der gebotene Zuschuss hoch genug ausfallen. Die vielen monetären Vorteile des neuen Endgerät-Finanzierungsmodells bieten dafür jedenfalls genügend finanziellen Spielraum.
Doch lassen sich Angestellte tatsächlich überzeugen, ihre Arbeitsmittel – selbst wenn diese auch privat genutzt werden – aus eigener Tasche zu bezahlen? Sie haben daran Zweifel? Oder ist der Vorschlag aus Ihrer Sicht durchaus eine Option?
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